Fackeln im Sturm (North and South), – Staffel 1, 2 & 3, auf DVD

Fackeln im Sturm (North and South), – Staffel 1, 2 (Pflichtkauf) & 3 (bei Bedarf) auf DVD

Cover der jeweils einzelnen Staffeln bzw. der Gesamtedition (auf DVD)

Die Serie "Fackeln im Sturm" (im englischen Original "North and South") ist der deutsche Titel einer Fernsehverfilmung. Basierend auf der Romantrilogie "die Erben Kains" (North & South), "Liebe und Krieg" (Love & War) und "Himmel und Hölle" (Heaven & Hell) des amerikanischen Schriftstellers John Jakes. Sie wurde in den Jahren 1985 (Staffel 1), 1986 (Staffel 2) ursprünglich abgeschlossen verfilmt. Und entwickelte sich damals zum Straßenfeger.

Also eine Serie, bei der die Zuschauer lieber zuhause blieben (teilweise stiegen die Einschaltquoten damals auf bis zu 20 Millionen) und die Straßen somit wie leergefegt erschienen. Vergleichbar ist das ganze z.B. auch mit James Clavell’s "SHOGUN", verfilmt mit Richard Chamberlain in der Hauptrolle im Jahre 1980. Der ebensolche Effekte erzeugte, auch hier sahen die Leute wie gebannt zu und gingen nicht vor die Tür.

Später, 1994, allerdings wurde, auf Grund des unerwarteten Erfolges der ersten beiden Staffel dann doch noch auch Buch 3 verfilmt. Das Problem war allerdings, – weil man sich bei dieser sehr aufwändigen (das Budget z.B. dafür erreichte zu dem Zeitpunkt bereits die 25 Millionen – Marke, besonders für die authentischen Kostüme, wofür die Serie auch eine Emmy – Nominierung erhielt), Produktion der ersten beiden Staffeln viele künstlerische Freiheiten erlaubte und teilweise stark von der Romanvorlage abwich, – in Staffel 3 aber wieder versuchte, werksgetreu zu verfilmen, das diese letzte Staffel vom überwiegenden Teil des Publikum’s nie akzeptiert wurde.

So hätte beispielsweise (dh. wenn sich wirklich von Anfang an an die Romanvorlage gehalten worden wäre) einer der Haptdarsteller, Orry Main, – dargestellt von Patrick Swayze, am Ende der zweiten Staffel sterben müssen. Allerdings wollten das die Fans der Serie nicht und protestierten mit Zuschauerpost dagegen. Als dann aber Jahre später noch Buch 3 – als Staffel 3 verfilmt wurde, und man sich seltsamerweise nun an die Romanvorlage ohne Kompromisse halten wollte, kamen genau solche Differenzen nun zum tragen. Der Schauspieler, Patrick Swayze, wollte auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Ebenso andere Darsteller der ersten, beiden Staffeln. Andererseits ist das ganze Projekt auch nicht vorzeitig wieder eingestellt worden, die zu erwartenden Gewinne waren eben auch zu verlockend für die Produzenten. Also einigte man sich darauf, die ganze Geschichte erneut stark zu verändern bzw. umzuschreiben.

Erwartungsgemäß ging aber genau das eben schief. Und daher kann auch nur ausschließlich Staffel 1 & 2 als Verfilmung bzw. in der derzeit verfügbaren, deutschen DVD – Auflage empfohlen werden. Für Komplettsammler bzw. Perfektionisten steht aber inzwischen auch eine Gesamtedition, – bestehend aus allen 3 Staffeln auf DVD (jeweils die alte, bekannte deutsche TV – Ausstrahlung bzw. ihre Tonspur / Synchronisation und, – immer dazu auch die ungekürzte, englische Originalfassung) zum Kauf bereit. Egal, welche Edition sie aber nun erwerben, – wobei ich, wie bereits gesagt, natürlich nur Staffel 1 & 2 empfehlen kann, – auf jeder DVD befinden sich immer 2 Folgen der Serie. Allerdings wurden Staffel 1 & 2 vom ursprünglichen, damaligen 4:3 TV – Format nun auf 16:9 gemattet. Staffel 3 dagegen wurde im 4:3 Format belassen.

Die gesamte Reihe besteht aus jeweils 12 Folgen (6 Episoden pro Staffel 1 & 2) und nur noch dann jeweils 3 Episoden bei Staffel 3, also insgesamt 15 Episoden, von denen jede ca. 90 Minuten Lauflänge hat. Da die öffentlich – rechtlichen Sender es für nötig hielten (und immer noch halten), auch diese Serie hier für ihr Sendeschema pro Folge zu kürzen, haben sie nun die Qual der Wahl. Entweder sie schauen sich das ganze wie gewohnt auf deutsch mit der bereits bekannten, alten Synchronisation an. Dafür allerdings gekürzt. Oder sie können durchgehend alle Episoden im englischen Original mit – wahlweise – einblendbaren, deutschen Untertiteln genießen. Dann haben sie allerdings auch das Vergügen, zum ersten mal auch die ganzen sprachlichen Unterschiede der Figuren / die regionalen Akzente der Süd, – bzw. Nordstaaten – Darsteller zu erleben. Und, so können sie natürlich auch zum ersten mal komplett ungeschnitten früher nicht enthaltene Szenen genießen.

Es ist zwar schade, das dies nicht besser vom Anbieter gelöst wurde (so z.B. mit jeweils einer Folge auf deutsch und nur bei den geschnittenen Szenen kurz dann die – dh. deutsch untertitelt, wenn gewünscht – englischen Originalstimmen zu hören, – vergleichbar hier z.B. mit der "Robin Hood" – alias – Robin of Sherwood DVD – Gesamtediton Auflage), aber so ist es nun einmal.

Original – Reihenfolge der jeweils nacheinander gedrehten, einzelnen Episoden:

Staffel 1 – Buch / Roman 1:

1. wilde Jugend (North and South, Part 1)
2. verbotene Liebe (North and South, Part 2)
3. Herren und Sklaven (North and South, Part 3)
4. Liebe und Haß (North and South, Part 4)
5. eine Welt zerbricht (North and South, Part 5)
6. wenn Sterne fallen (North and South, Part 6)

Staffel 2 – Buch / Roman 2:

7. am Rande des Abgrunds (Love and War, Part 1)
8. Bürgerkrieg (Love and War, Part 2)
9. die Ketten fallen (Love and War, Part 3)
10. unversöhnliche Rache (Love and War, Part 4)
11. das Chaos regiert (Love and War, Part 5)
12. mein bester Freund (Love and War, Part 6)

Staffel 3 – Buch / Roman 3:

13. der Kampf geht weiter (Heaven and Hell, Part 1)
14. auf Gedeih und Verderb (Heaven and Hell, Part 2)
15. Entscheidung auf Mont Royal (Heaven and Hell, Part 3)

Robin Hood (Robin of Sherwood) – die komplette Serie [10 DVD’s]

Robin Hood (Robin of Sherwood) – die komplette Serie, – erstmalig ungeschnitten in deutsch und auf DVD

Habe diese Serie am 01. Juni 2010 erworben und mir damit selber einen lange gehegten Wunsch erfüllt (sie wieder vollständig, in anständiger Qualität zu besitzen und vor allem, endlich komplett und ungeschnitten), – damals allerdings noch günstiger. Verstehe dies inzwischen auch nicht mehr so ganz, warum einige Filme und Serien sich hier im Laufe der Zeit nur noch verteuern, statt wie früher, normalerweise später im Preis zu fallen. Fällt also mitlerweile schon deutlich auf. Und irgendwo zu Recht beschweren sich einige darüber in Form von frustrierten Kommentaren zu Rezensionen.

Aber nun zu der eigentlichen Reihe hier. Ich beginne mal mit den Darstellern, – zunächst die Gegenspieler, dann, die Hauptakteure.

"Robin Hood" (im Original: "Robin of Sherwood") ist eine britische Abenteuer, – und Fantasy – Fernsehserie, – erdacht vom Drehbuchautor Richard Carpenter, – die von 1983 bis 1985 mehr für das Fersehen gedreht wurde.

Was schon mal den ersten, postiven Aspekt ausmacht. Man versuchte garnicht erst, mit bombastischen Effekten oder auf zwanghafter Action getrimmter Handlung ein zahlendes Kinopublikum dafür zu begeistern. Sondern man konnte sich (da ja ohnehin für’s TV gedacht, das mit Gebühren finanziert wird) wunderbar auf die Erzählung von zum Thema passenden Sagen und Geschichten konzentrieren.

Auch war es so natürlich, – durch die geplante Länge als Serie, möglich, – fast alle Figuren bzw. Charaktere hier heraus zu arbeiten. Die noch dazu von sehr guten Schauspielern dargestellt wurden.

Einer von ihnen war z.B. Robert Addie (manchen auch bekannt durch seine Rolle als Mordred in John Boorman’s "Excalibur", – der sich mit der altenglischen Arthus – Legende befasst). Er gibt hier den Guy of Gisbourne, und zwar, – ebenso wie in dem gerade genannten Film, gewohnt gut, mit Verschlagenheit sowie mit Bauernschläue.

Sein Arbeitgeber ist natürlich auch hier der Sheriff von Nottingham, gespielt von Nicolas Grace. Diese Figur kommt nun ebenso mies und durchtrieben rüber, wie es beispielsweise Alan Rickman schon in der Filmversion mit Kevin Costner geschafft hat. Es gibt natürlich noch mehr Bösewichte, aber da die nicht in fast jeder Folge vorkommen, spare ich mir mal, sie nun auf zu zählen.

Robin Hood selbst wird von damals gerade 24 – jährigen Michael Pread dargestellt (mir sonst nur noch durch seine Rolle als Prinz von Moldavien in der Serie "der Denver Clan" in Erinnerung geblieben). Später übernahm diese Rolle Jason Connery, – der Sohn von Sean Connery – "James Bond".

Hier kann man sich nun gerne darüber streiten, ob dieser der bessere Schauspieler für diese Figur war. Und so die Serie später an Qualität dazu gewonnen hat. Oder ob es doch Michael Pread überzeugender vermocht hatte. Und so die früheren Folgen es mehr in sich hatten.

Ich persönlich würde hier allerdings immer für Michael Pread votieren. Dieser ist eindeutig auch der bessere, – talentiertere Schauspieler. Und ein dunkelhaariger Typ, als Darsteller dieser historischen Figur sah für mich auch irgendwie überzeugender aus.

Judi Trott spielte Marian, – auch sie war besser als andere Schauspielerinnen in den verschiedenen Verfilmungen. Eben nicht nur ein hübsches Gesicht ohne Talent wie anderswo, – sondern eine richtig, agierende Darstellerin.

Besonders gut konnte aber Ray Winstone (u.a. in "Quadrophenia", "King Arthur", "unterwegs nach Cold Mountain", "die Legende von Beowulf") als Will Scarlet hier überzeugen. Im Gegensatz zu den eher farblosen Verkörperungen in früheren Filmen, präsentierte er uns hier eine recht vielschichtige und variantenreiche Version dieser Figur.

Clive Mantle gab John Little – little John, – Peter Llewellyn Williams den Much. Beide waren aber leider nicht sehr überzeugend. Sehr gut war dafür hier wieder Phil Rose als Bruder Tuck – der Mönch. Jedenfalls besser als der Darsteller (Michael McShane) in der, ebenfalls 1991 von Kevin Costner gegebenen Variante.

Und, als letzten, – dann gab es noch den Sarazenen Nasir, – dargestellt von Mark Ryan. Mag sein, diese Figur ist frei erfunden und kommt so eigentlich nicht wirklich in der historischen Überlieferung vor. Ich bin aber froh darüber, denn, sein Darsteller sorgte hier immer für ein gewisses Highlight mit seinen zwei auf dem Rücken gekreuzten Säbeln.

Der einzige, dem man sofort Erfahrungen im Schwertkampf abnahm, während die anderen zumindest am Anfang nicht viel mehr als prügelnde Bauerntölpel hier waren. Außerdem, stellte Mark Ryan diese Figur sehr gut dar, – jedenfalls um Längen besser, als bei Costner’s Version der Schaupieler (Morgan Freeman) es konnte.

Zur Serie selber, – bzw. Aufmachung, Requisiten, Kostüme, Schauplätze usw. usf. mal etwas gesagt.

Wie schon weiter oben angegeben, war die Inszenierung deutlich besser als in weiteren Beispielen hier zum historischen Thema. Man verwob gekonnt fantastische Elemente (wie z.B. Hexen, Fabelwesen, Zauberer, magisches – okkultes) mit echten, geschichtlichen Fakten (die Rolle der Kirche im Mittelalter, Antisemitismus, – und Judenprogrome, Ausbeutung der Unterschichten, Leibeigenschaft – willkürlicher Terror als legitime Form der Herrschaft).

Noch dazu waren die Standorte gut gewählt. Wie selten zuvor wurde ein schlichtes Waldgebiet hier so mystisch und bezaubernd gefilmt. Aber auch in echten, alten Kirchen und Gemäuern wurde gedreht. Dazu verband man das ganze noch mit dem fantastischen Soundtrack der irischen Folklore – Band Clannad.

Ebenso waren die Kostüme gut ausgesucht, – nichts sah hier wirklich lächerlich oder gar unrealistisch aus. Gemeint sind nun also nicht die protzigen Roben der Edelleute, sondern das, was der "gemeine Mann" hier trägt. Man hatte eher das Gefühl, so (zweckmäßig, schlicht, praktisch und leicht zu kombinieren – reparieren) könnten sich Menschen dieser Epoche gekleidet haben, als bei anderen Verfimungen, die in dieser Zeit spielen sollen.

Auch, wenn natürlich oft genug, manche der Darstellungen schon recht jugendlich, – und im typischen "80er Jahre Stil" rüber gebracht wurden. Aber, gerade das macht ja auch heute noch die Faszination an dieser Serie aus.

Zur den DVD’s selber, – bzw. der Lauflänge dieser Folgen sowie der Bild, – und Tonqualität.

Die Gestaltung ist schlicht, – passt dafür aber ebenso zur ganzen Serie überhaupt. Auf jeder DVD erwartet einen ein einfach gehaltenes Menü. Das Bild ist dem Alter und vor allem, – einer Fernsehreihe entsprechend. Wer sich hier über nicht auf Hochglanz polierte Auflösungen usw. aufregt, kann das gerne tun. Dennoch, fragt man sich ernsthaft, – was erwarten solche Nörgler eigentlich.

Ton ist auch dementsprechend, – man versteht die gesprochenen Passagen ausreichend, – der, wie ebenfalls schon erwähnt, wunderbar ausgesuchte Soundtrack von Clannad hält sich angenehm im Hintergrund, übertönt nichts oder drängt sich gar störend auf. Und, das die jetzt wieder eingefügten Szenen nicht nach synchronisiert wurden, ist ja mal wirklich ein absolut lächerlicher Kritikpunkt. Noch mehr, als die schon bemängelte Bildauflösung.

Erstens, wird das wschl. garnicht mehr machbar gewesen sein, überhaupt sämtliche Sprecher von damals wieder auf zu treiben. Allein schon auf Grund der Tatsache, wer weiß, manche von denen sind vielleicht sogar schon gestorben. Zweitens, selbst wenn neu eingesprochen worden wäre, wie krank hätte sich das dann womöglich angehört. Man überlege sich mal, wenn dauernd die Stimmen – auf deutsch hier wechseln würden. Vorschlag, – sehen sie sich eben alles auf englisch an, hat man sowieso mehr davon.

So, – dh. durch diesen Kompromiss wie jetzt mit den zuschaltbaren Untertiteln aber, weiß man wenigstens genau, was da früher alles heraus geschnitten wurde. Das überhaupt dermaßen stark gekürzt wurde, ist und bleibt ohnehin eine Frechheit seitens der öffentlich – rechtlichen Fernsehsender (und dafür bezahlen viele noch Gebühren). Nur, damit das ZDF damals seine Lauflängen von knappen 45 Minuten pro Folge einhalten konnte, wurde meißtens einfach, dazu noch echt stümperhaft zerstört, was sich der Drehbuchschreiber und die Produzenten im Grunde eigentlich dabei gedacht hatten.

Erst jetzt, – in nachhinein, ergeben manche Handlungen richtig Sinn. Daher sollte man lieber froh darüber sein. Ich z.B. besaß diese Serie selbst lange Zeit nur, – dh. bevor sie nun endlich in dieser Form veröffentlicht wurde, als TV – Mitschnitt, – digitalisiert von VHS auf DVD. Und natürlich, macht man sich dann auch mal die Mühe, beides zu vergleichen. Die zerstückelte, dafür aber durchgehend deutsche Fernsehfassung und diese hier, mit eingefügten Originalszenen, – Fazit: in einem Wort – erschreckend. Schon daher kann ich diese DVD – Edition nur jedem wärmstens empfehlen.

Spacecenter Babylon 5 – Complete Collection [37 DVD’s] – Teil 1

Babylon 5 (die ganze Serie, sämtliche Filme), – zuschlagen, kaufen, – und entgültig ausgesorgt (damit) haben :thumbup:

Vor Jahren sah ich (wie wschl. die meißten anderen auch) diese Serie hier zum ersten mal im Free – TV. Damals noch nur an Star Trek usw. (the Next Generation, Deep Space Nine bzw. Voyager) mit allen seinen Ableger – Serien gewöhnt, hielt ich "Babylon 5", vielleicht gerade wegen seiner sehr, – verglichen jedenfalls mit den eben genannten ! – anspruchsvollen Erzählstruktur für nicht unbedingt so gut. Aber erst viel später begann sich mir, das wahre und recht komplexe B5 – Universum irgendwann zu erschließen.

Heute, wo ich diese Serie mitlerweile in, – und auswendig kenne und auch, so richtig verstehe, kann ich sie wärmstens jedem empfehlen. Hatte dann irgendwann (dh. als es so eine komplette und totale Edition wie jetzt hier noch garnicht gegeben hat !) auch nochmal jeden Film einzeln bewertet, – bzw. versucht, zu – fast – allen verfügbaren Staffeln etwas zu kommentieren. Hier ist die gesamte Zusammenfassung davon. (ps. das ist nur meine Meinung von damals, – heutzutage würde ich die aber leicht revidieren. Und rate absolut zum Gesamtkauf, – also auch – inclusive – der Staffeln 1 & 2 dieser Serie, – sowie sämtlichen Ablegern, – Prequel, Sequel und Crossover – Filme der Reihe.)

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 5. Staffel 3/4/5 kaufen, – (zum verstehen) den Rest aber anschauen. Dieser nur gutgemeinte Ratschlag kann hier nur jedem sonst Durchschnittszuschauer (also nicht wirklich extremen B5 – Fan, der sich ja doch sehr wschl. trotzdem alles komplett zulegt) gegeben werden, oder eben zum wenigstens alles 1x anschauen.

Wie beispielsweise auch "Deep Space Nine", "Star Trek – Voyager" oder auch "Enterprise" (die Serie von 2001 – 2005, nicht das alte Original) sowie einigen anderen, – dh. mehr oder weniger guten bzw. erfolgreichen TV – Serien, fängt es auch hier erst gegen Ende der 2. und zu Beginn der 3. Staffel an, so richtig durch komplexere Haupthandlungen, auf jeden Fall spannender und interessanter zu werden (etwas, – das ganz offensichtlich viele Serien gemeinsam haben, weil dann wschl. erst nach gewisser Zuschauerakzeptanz angefangen wird, sich etwas mehr Mühe bei der Produktion zu geben). Auch ist das zum großen Teil sogar von Fans gegebene Urteil nicht 100% zutreffend, diese 5. Staffel war unötig und die ganze Serie hätte nach 4 Staffeln doch besser eingestellt werden sollen, ist aber auch hier wieder einmal nur lediglich reine und individuelle Geschmacks, – und persönliche Ansichtssache.

Auch wenn sich hier bereits alles stark (selbst für den weniger kundigen Zuschauer) in Richtung Machtwechsel und / oder Verlagerung zu evtl. dann weniger wirklich interessanten Themen andeutet (auch verträgt es sich oftmals nicht sehr gut, bereits lieb gewonnene Darsteller aus zu tauschen bzw. nach soweit gewachsenen Handlungssträngen noch neue Schauspieler zusätzlich und nachträglich neu mit einzubringen), ist aber auch hier noch immer ein genereller Anspruch verglichen mit den ersten beiden Staffeln noch allemal gegeben und zu erkennen.

Was hier m.E. sehr gut gemacht wurde, ist das Nebenfiguren wie z.B. "Lyta Alexander" (Patricia Tallman) und dem Thema Telepaten – Menschen Konflikt, – ein immer wieder erwähnter Aufstand bzw. nachfolgender Krieg, der nicht mehr gezeigt wurde, war ja dabei schon bereits zu ersehen, in etlichen der besseren Folgen hier viel Spielraum eingeräumt wurde oder auch die Episoden, die sich wieder mehr mit Londo Mollari und den Nachfolgern der Schatten beschäftigen, es sind aber auch zugegeben einige häufig lieblos gemachte Folgen zu finden, die so wschl. ausschließlich nur den vorbehaltloseren Fans richtig gefallen werden.

Es müssen aber, trotz der gewählten Überschrift, auch die vorhergehenden, früheren Staffeln 1 & 2 zumindest ausgeliehen und wenigstens einige der Schlüsselfolgen davon angesehen werden, sonst hat man keinen Einstieg mehr und kann nun überhaupt nichts mehr damit anfangen. Kauftip (bzw. Ausleihtip) hier der Staffeln 3, 4, – und bei Gefallen auch 5 bzw. aller Staffel (einschließlich 1 & 2) also nur für reine Gelegenheitzuschauer, sonst ist alles komplett empfehlenswert.

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 4. So ca. zu Anfang dieser Staffel hier findet der große Krieg gegen die Schatten erst einmal ein gutes, allerdings nur trügerisch sicheres Ende (durch die bereits von vorneherein geplante, epische Lauflänge von 5 geplanten und doch noch realisierten bzw. beinahe dann nur 4 gewordenen ist es wschl. soweit zu erklären, warum dieses Thema nicht schon bereits mit dem Abschluß der 3. Staffel richtig abgeschlossen wurde), – die Menschheit hier vor allen ist nun auf sich allein gestellt, muß einen weiteren Bürgerkrieg gegen ihre eigene Erdregierung führen sowie sich mit – in einigen seperaten Folgen dieser Staffel – den üblichen Stationsproblemen befassen.

Auch wenn sich hier bereits (auch für etwas weniger kundige Zuschauer der Serie) alles in Richtung zumindest teilweiser Machtwechsel und bereits Verlagerung zu evtl. weniger interessanten Themen ab der 5 Staffel dann andeuten werden, so ist der immer noch generelle Anspruch verglichen zu den ersten beiden Staffeln gestiegen. Auch mit durch die eher komplexerere Haupthandlung anstelle früheren meißtens kleinen und in sich geschlossenen Episoden.

Ob es nun wirklich zwingend notwendig gewesen ist, nun auch hinterher noch eine fünfte Staffel zu drehen, oder besser die Serie hier mit der schon bereits fertig produzierten und sehr guten Abschlußfolge (in Staffel 5) enden zu lassen, wird wschl. ein guter Streitpunkt bei Fans ebenso wie den daran weniger interessierten bleiben. Und dies sollte ein jeder ganz für sich entscheiden und beurteilen (ich sage es mal so, – generell falsch war es nicht direkt).

Spacecenter Babylon 5 – Staffel 3. Ab dieser Staffel beginnt sich der große Krieg gegen die mysteriösen Schatten sowie noch nebenher der Aufstand gegen die Erdregierung zu entwickeln bzw. es gibt etliche extrem spannende Folgen mit Gefechten (wobei halbwegs realistisch hierbei nicht ständig und maßlos übertrieben Geräusche wie Explosionen und Schüsse usw.usf. bei Kämpfen im Weltraum zu hören sind, – ein deutlicher Vorteil und anders als z.B. bei "Deep Space Nine"),auch das Thema Verstrickungen und Gewissenskonflikt von Centauri Botschafter Londo Mollari und der spätere Aufstieg der Telepaten bzw. der ab der 5.Staffel dann näher beleuchtete Machtfaktor derselben, mündend in einen weiteren, – allerdings nicht mehr gezeigten Konflikt wird ausreichend behandelt.

Auch einige (bei Insidern der SF – Materie) Gastauftritte, – wie z.B. der von Majel Barrett (vielen wschl. besser bekannt als "Lwaxana Troi" aus den diversen Star Trek – Serien mit ihren vielen Ablegern), übrigends eine der wenigen Darsteller, die in – dh. fast – allen wichtigen Serien präent waren, sind nicht zu verachten und der generelle Anspruch steigt nun durch die eher komplexere Haupthandlung anstelle von vorher meißtens kleineren und in sich abgeschlossenen Episoden doch deutlich.

Betrifft also jetzt die (quasi, – in einer Art – Zusammenfassung) " Spacecenter Babylon 5 – Complete Collection [auf insgesamt 37 DVD’s] " hier, – absolute Kauf, – und Leihempfehlung. Selten werden sie jemals wieder solch ein absolut episches Gesamt, – und Meisterwerk finden. :imsohappy:

ps. 2x aufgeteilt, hier im Forum, weil der gesamte Text sonst zu lang gewesen wäre …

die dreibeinigen Herrscher – komplette Saga (6 DVD’s + 4 CD’s)

Die dreibeinigen Herrscher (engl. the Tripods) ist eine BBC – Fernsehadaption der Science – Fiction Buchreihe von John Christopher, welche in den späten 1960er Jahren geschrieben wurde. 1984 und 1985 wurden sie verfilmt. Leider wurde aber aus finanziellen Gründen nur die Staffeln 1 – 2 von 3 möglichen und zunächst auch geplanten gedreht. Und, es gab später noch einen weiteren, – bisher unverfilmten Roman, der sich dann mit der Vorgeschichte der Story hier ausführlicher befasst. Daher endet das ganze nun auch ziemlich abrupt. Erschienen ist die komplette DVD – Edition in Deutschland am 25. März 2011. Sie beinhaltet die Staffeln 1 & 2 der Serie auf DVD … und erstmals die Staffel 3 als Hörbuch auf 4 CD’s.

Zur Handlung: England, irgendwann im Jahre 2090. Seit ca. 100 Jahren lebt die Menschheit wieder wie im Mittelalter. Denn ungefähr seit dieser Zeit kam eine ausserirdische Rasse auf die Erde und versklavte nach und nach alle Zivilisationen. Die Erinnerung an den vorherigen Stand der Technik ist inzwischen vergessen worden. Ihre Macht demonstrieren die Invasoren (die hier nur die Meister genannt werden) durch große Dreibeiner – Maschinen. In denen sämtlichen Menschen an ihrem 14. Geburtstag im Rahmen der sogenannten "Weihe" eine Kupferplatte auf den Kopf gesetzt wird. Um so die Gedanken zu kontrollieren, den freien Willen zu unterdrücken und jegliche Form von individueller Kreativität auszulöschen.

zwei Cousins namens Will und Henry Parker flüchten aus dem kleinem Dorf Wherton in England vor der Weihe, die sie noch kurz zuvor bei ihrem besten Freund, Jack, jetzt mit erleben mußten. Sie möchten zu den "weißen Bergen" fliehen, von denen erzählt wird, das dort noch freie Menschen leben und die Dreibeiner dort keine Macht ausüben. Die beiden treffen auf den Vaganten Ozymandias, welcher die Reise für sie organisiert. Sie gehen nach Rumney, einer Hafenstadt, und fahren von dort aus nach Frankreich. Allerdings ist der Kapitän nicht besonders freundlich und sie müssen von Bord fliehen, weil sie sonst nach Afrika verschleppt würden.

In Frankreich angekommen werden sie von schwarzen Garden (das sind bereits geweihte Menschen, die als eine Art Polizei auftreten und so den Aliens dienen bzw. helfen) verhaftet und in einen Kerker gesteckt. Jean – Paul Deliet, – auch Beanpole genannt, der ebenfalls noch nicht geweiht wurde und dies auch nicht möchte, weil er fürchtet, so seinen Forscherdrang zu verlieren, kommt ihnen zur Hilfe und bringt ihnen Speis und Trank. Er sagt ihnen, wie sie aus dem Verlies flüchten können. Nach der Flucht treffen sich die drei Jungs. Beanpole, ein Franzose, führt sie durch viele Ortschaften und zeigt ihnen eine Eisenbahn. Sie kommen durch die Ruinen von Paris und werden dort von Vaganten angegriffen, wobei Will eine Kopfverletzung erleidet.

Die drei flüchten aus Paris und werden vom Duc de Sarlat aufgefunden. Er bringt sie auf Schloss Ricordeau, wo Will versorgt wird. Er verliebt sich in die Tochter des Schlossherren, Eloise. Die beiden wollen heiraten, dies können sie jedoch nicht, da Eloise vom Duc de Sarlat beim Turnier zur Königin gewählt wird und fortan den Meistern in der goldenen Stadt dient.

Er reitet Beanpole und Henry, die schon vorausgegangen waren, hinterher. Während dem Ritt wird er von einem Dreibeiner angegriffen, der ihm einen Sender einpflanzt. Beanpole schneidet diesen in einer kleinen Operation heraus. Die Freunde kommen zu den Weinbergen der Familie Vichot. Dort kümmert man sich um den angeschlagenen Will. Sie werden unter der Bedingung aufgenommen, dass sie bei der Weinlese helfen. Als sie schließlich weiter ziehen, werden sie von Daniel, einer schwarzen Garde und dem Freund einer Vichot – Tochter, verfolgt.

Auf dem Weg zu den weißen Bergen stehlen sie in einer Ruine Nahrung und werden erwischt. Deshalb müssen sie sich vor ein Tribunal stellen. Sie werden verurteilt und von Daniel mitgenommen. Allerdings fesseln sie ihn und können entkommen. Kurz vor den weißen Bergen treffen sie auf einen Dreibeiner, der von Henry einfach weg gesprengt wird. In der darauf folgenden Nacht werden sie von roten Dreibeinern (die also, – im Gegensatz zu den "normalen" auch bewaffnet sind) angegriffen, bleiben aber unverletzt. Aufgehalten werden sie noch von Vaganten, die sich als schwarze Garden verkleidet hatten.

Hier stellt sich dann später aber heraus, das dies bereits freie Menschen waren, die sich nur als Garden ausgegeben haben, um so eine Infiltration von durch die Dreibeiner absichtlich gesendeten Spionen zu verhindern. In den weißen Bergen angekommen, müssen sie für die Olympischen Spiele trainieren. Ziel ist es, so in die "goldenen Stadt" der Meister zu gelangen (da allgemein bekannt ist, das diese immer nur die kräftigsten als persönliche Diener auswählen), um so mehr über diese ausserirdische Rasse, ihre Pläne und vor allem, ihre Schwachpunkte heraus zu finden. Will und Beanpole dürfen mitgehen, Henry muss in den Bergen bleiben. Als unterstützende Kraft ist Fritz Eger dazu gekommen.

Als sie im Olympiastadion angekommen sind, gewinnen Will und Fritz in ihren Disziplinen, Beanpole erliegt aufgrund einer Fußverletzung. Die beiden dürfen in die goldene Stadt. Gegen Ende dieser Expedition ermordet Will seinen Meister und flieht. Beanpole sammelt ihn an einem Flussufer auf. Die beiden ziehen weiter und treffen auf einen Zirkus. Sie überreden die jungen Darsteller dazu, mit ihnen mitzukommen in die weißen Berge. Dort angekommen ist das Lager der freien Menschen bereits vernichtet.

die dreibeinigen Herrscher, the Tripods – Tribute Theme Video

http://www.metacafe.com/watch/9401129/th…te_theme_video/

wenn ich bedenke, wie stolz ich damals war, als es diese Serie noch nicht auf deutsch gab ;)

Denn, ich besaß diese Serie bereits Ende 2003, – allerdings war das damals ein ehemaliger TV – Mitschnitt (noch mit dem uralten ZDF – Logo teilweise drin) … hinüber gerettet auf selbst erstellten DVD’s, – von alten VHS Bändern kopiert.

Und auch das Buch zur nie verfilmten dritten Staffel lag mir als Textdatei – sogar im pdf Format vor. In einer ganzen Nacht laß ich es damals noch an einem 17 – Zoll Röhrenmonitor durch. Ihr könnt euch vorstellen, wie mir hinterher die Augen für einige Tage zu schaffen machten.

Dann, kam das Jahr 2009, und damit die Nachricht, – endlich ist "die dreibeinigen Herrscher" (the Tripods) auf DVD verfügbar. Zu dem Zeitpunkt allerdings noch nur auf jeweils zwei getrennten Staffel – Editionen. Aber, vorbestellt bzw. gekauft wurde dann genau aus diesem Grund nicht. Und nun endlich gibt es alles komplett.

Die legendäre TV – Serie aus den späten 80er Jahren (produziert von der BBC in der Zeit von 1984 bis 1985). Basierend auf einem Roman von John Christopher. Der Soundtrack wurde komponiert von Ken Freeman. Weltweit gibt es Fans von diesen Episoden.

Auch ich bin, – oder war einer davon … damals zur (einzigen) Erstausstrahlung immer darauf geachtet, jedesmal 1x in der Woche pünktlich zu hause zu sein, nur, um ja nie eine Folge im Free – TV zu verpassen. Sobald der Vorspann losging, gezittert und trotzdem den Fernseher auf vollste Lautstärke gedreht. Sogar wenn man das Thema jetzt hört, stellt sich auch heutzutage noch so etwas wie ein "nostalgischer Schauer" ein.

Was die BBC da früher leider aus Kostengründen nie zu Ende gedreht hat, könnte bald, eines nicht mehr allzu fernen Tages als die absolute Kultserie im Kanon großer Meilensteine der Spielfilme, – und Fernsehproduktionen vermerkt sein.

Älteren Jahrgängen muß hier ganz sicher nicht mehr extra zum Kauf geraten werden. Und wer diese Zeit rein geburtstechnisch nicht selbst mitgemacht hat, – dem rate ich trotzdem, zumindest mal zum ausleihen. Sollen sie ruhig hinterher lachen, wie leicht wir, ihre Eltern z.B., – bei einigen, uns damals noch beeindrucken lassen konnten. :imsohappy:

the Quiet Earth – das letzte Experiment, Bruno Laurence, DVD

weitere Darsteller: Alison Rutlege, Peter Smith
ps. sowenige, weil insgesamt nur 3 Schauspieler im ganzen Film vorkommen.
Regisseur: Geoff Murphy

wir sind auf dem Weg, in ein neues Jahrtausend, – über Nacht ist alles anders, eine schöne neue Welt

So ungefähr, wie den Refrain dieses recht bekannten, deutschen Liedes, könnte man "Quiet Earth – das letzte Experiment" beschreiben.

Ohne dabei, – wie einige etwas unvorsichtige Kritiker und Enthusiasten es auch hier mal wieder getan haben, gleich die komplette Handlung zu verraten. Und somit jedem, der dabei nur zu beneiden ist, "glücklichen" das Vergnügen, sich diesen Film überhaupt noch anzuschauen, schmälern zu können.

Da dies aber nun sowieso schon eingetreten ist, macht es hier dann nichts mehr groß(artiges) aus, wenn auch ich noch einmal kurz versuchen werde, das allgemeine Thema des Film zu beschreiben und zu kommentieren. Wie gesagt, und dabei in erster Linie für alle, die sich nicht nur immer reine Hollywood – Blockbuster Filme der Kategorie "A" reinziehen möchten, – ein recht interessanter, eher unbekannter Film über ein zwar nicht mehr allzu neues oder sehr originelles Thema. Aber dabei vielleicht auch etwas "verkehrt" (dem geringeren Budget entsprechend) filmisch umgesetzt.

Die alte Idee: "was wäre wenn" Du eines morgens aufwacht und bist (zuerst einmal noch) der letzte Mensch auf der Welt und gleich darauf die guten Fragen, – (1.) wie reagierst du darauf und (2.) was stellst du dann mit dieser Situation überhaupt noch weiteres an ?

Fast exakt dies passiert (auch) hier einem Wissenschaftler an irgendeinem Tag in den 80er Jahren. Der allerdings dazu noch zwar nur stellvertretend, aber doch fatal genug für diesen (seinen) Zustand mitverantwortlich ist. Und der, nach kurzer Einsicht und auch einer gewissen zuerst aufkommenden Verzweiflung erstmal genau das macht, was wohl den meißten von uns spontan darauf einfallen würde.

Schlemmen, alles gratis nutzen und konsumieren, nach einer Weile schlicht durch drehen. Bald (fast) völlig wirre Allmachtsphantasien entwickeln, die schließlich darin gipfeln, vom Balkon einer in Besitz genommenen, – fürstlichen Villa an ein imaginäres Volk …

, – hier vertreten aber halt nur durch einige Pappaufsteller – Figuren von Prominten (ironischerweise ist auch eine davon die von Adolf H***) , –

… wirre Reden zu halten, – sowie dabei in Frauennachthemden herum zu laufen.

Jedenfalls laufen so ca. die ersten 40 Minuten dieses Film’s ab. Das nachfolgende ist auch bereits in änlicher Form schon des öfteren in anderen Streifen abgelaufen. Und es stellt sich eigtl. nur noch die Frage, ob es hier wenigstens so etwas wie ein "happy – End" gibt oder nicht, – so, wie "überraschend" dazu beispielsweise am Ende (bitte den DVD Nachspann anschauen) "Dawn of the Dead" von 2004.

Sicher, drängen sich dann bis spätestens hier wieder etliche der Parallelen bzw. Vergleiche wie z.B. zu "Langoliers – die Zeitfresser" nach einer Idee von Stephen King oder auch die Eingansszene von "28 Tage später" auf. Bis dann so langsam die Story mit den evtl. noch unerwarteten Auftauchen von einigen anderen Überlebenden in Gang kommt (auch fast immer ein häufig vorkommenden und beliebtes Thema in den diversen Zombie – Verfilmungen). Und anders ist es auch hier nicht unbedingt in diesem reinen "B – Film" des Jahres 1985 aus Neuseeland mit dazu hierzulande unbekannten Darstellern.

Auch sind einige Kritiken zu mehr schlecht als recht, – bzw. unbeantworteten Fragen hier nicht ganz aus der Luft gegriffen. Warum tauchen doch später noch einige Leichen auf, – sowie ebenfalls die anderen Akteure ? Antwort: sie alle lagen vermutlich zum Zeitpunkt des "Effekts" gerade im sterben. Oder wieso ist – dh. fast – alles Leben, hiervon nur ausgenommen dabei aber nicht das pflanzliche, verschwunden ? Ebenso ist die Einstellung am Schluß evtl. nicht unbedingt einfach interpretierbar (mit Saturn am Horizont), – siehe dazu das DVD – Cover vom Film hier.

Aber (Fazit), für jeden, der sich solche Sachen gerne auch mehr als nur 1x ansieht, – um z.B. dann häufig später noch andere, und vorher übersehene Dinge zu bemerken, als Kauftip nur zu empfehlen. Sonst zumindest als weitere Variante solcher "Geschichten" in einem Film umgesetzt, noch ein ganz guter Ausleihtip.

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" ihre Nachricht enthält folgende zensierte Wörter: H*** " – danke an den Verantwortlichen dieser "Kindersoftware" hier …

Savage, Oliver Gruner, Jennifer Grant, Avi Nesher

ein alter VHS – "Insider" Film (der nun auch auf DVD verfügbar ist)

Und … um auch zuerst einmal vorweg etwas dazu anzugeben: lediglich der Alternativ – Titel hier auf dem Cover dieser DVD hat wirklich ganz wenig mit dem tatsächlichen Inhalt der Handlung zu tun. Impliziert er doch, und vor allem für jeden, dem der Film noch nicht bereits bekannt ist, hier ist die Geschichte in einer sehr fernen Zukunft angesiedelt. Was allerdings, inzwischen, nun nicht mehr "so" der Fall zu sein scheint.

"Savage" (also auf deutsch etwas frei übersetzt = Rächer/Vergelter) sagt hingegen eigentlich bereits alles wichtige, in nur einem Wort die allgemeine Rahmenhandlung damit versinnbildlicht, darüber aus. Zur Story: der Anfang ist zunächst mal etwas verwirrend gemacht und könnte auch stark an "Kill Bill" erinnern. Völlig ohne besonderen, ersichtlichen Grund dazu gibt es ein Massaker an einer friedlichen Familie. Als einziger überlebt der Vater dieses Blutbad, und liegt daraufhin, – völlig paralysiert, für zwei Jahre in einem Krankenhaus.

Dann erwacht er durch unlogisch erscheinende Umstände aus dieser Art "Halb – Koma", – das Fernsehprogramm wechselt spontan den Kanal und es werden Lieder gespielt, die in ihm, – dh. so, das er sich offenbar dadurch an seine Familie erinnert, etwas "auslösen". Später kann er beinahe "leichtfüßig" von dort fliehen, – also, nicht wie bei "Kill Bill", mit der bei so langer Bettlägerigkeit verbundenen Erschlaffung der Muskeln. Er kommt nach und nach wieder zu Kräften, verwildert aber in der freien Natur zusehens und findet Unterschlupf in einer urzeitlichen Felsenhöhle ganz in der Nähe seines ehemaligen Hauses.

, – später wird noch geklärt, das sich in eben dieser Höhle eine von Aliens hinterlassene Maschine befand, die es möglich macht, Lebewesen vollständig zu digitalisieren, – und seine Weigerung, dieses Grundstück zu verkaufen, der Anlass für das Attentat auf ihn und seine Angehörigen war , –

Dort "erscheint" ihm eines Tages zuerst seine tote Frau mit der Bitte, sie zu rächen. Und kurz darauf der alleinige Hauptverantwortliche des grausamen Verbrechens, der ihn verhöhnt. Seine ohnenhin schon bereits vorhandene Wut steigert sich dadurch nochmals, und so bedarf es nur noch einer weiteren, – kurzen "Nachbehandlung" seitens der (in unserer "Welt" entkörperlichten, daher rein physisch machtlosen) Aliens, – mit der seine Reflexe bzw. körperliche Kondition extrem verstärkt werden. Um ihn schließlich so ganz in eine rasende Kampfmaschine zu verwandeln.

Noch mehr soll bis hierhin noch nicht weiter verraten werden, – vielleicht nur noch ***soviel*** dazu: sicherlich ist das ganze auch "nur" ein typischen Film der "Kategorie C". Was ja eben schon bereits durch den einzigen, noch halbwegs bekannten Darsteller hier, – Oliver Gruner, auch für jeden, – diesen Film noch "ungesehenen" deutlich wird.

Was aber dabei, – und vor allem für Leute, die bereits selbst ein besonderes Interesse an dieser "Idee" aufweißen, das durchaus nur empfehlenswerte sein wird, ist, – das hier eine noch nicht vielen, neben der Schöpfungslehre und Evolutionsgeschichte natürlich, ausführlicher bekannte "3. Alternative" recht informativ, – sowie evtl. dadurch neugierig machend einbezogen wird.

Die Rede ist nun, – dh. in dem bereits oben festgehaltenen Zusammenhang, – von einer manchmal sehr umgangssprachlich so benannten "Prä – Astronautik" (siehe dazu die Publikationen z.B. von Erich von Däniken).

Also der Theorie, basierend auf immer wieder zunächst stutzig machenden Funden von überhaupt nicht in ihre zuerst dadierten Zeitperioden "passenden" Artefakten und auch der – daraufhin – reinen, – eben nur möglichen, – geschlußfolgernden Hypothese über eine sehr hochentwickelte, vorgeschichtliche Zivilisation.

Und dabei auch bedeutend fortschrittlicher als alles, das uns bis heute bekannt ist. Eine Kultur, die entweder (a) und ausschließlich vom Menschen selbser ausgegangen ist oder (b), – vielleicht auch (un)wahrscheinlich(er) mit "fremden Hilfe von außen", – also durch Aliens.

Naja gut, – wie auch immer, solcherlei weitgehenden Spekulationen sind und waren ja auch garantiert nicht der Zweck dieses Film’s, sondern dabei nur ein allemal noch vorhandener, – wenn eben auch nur lediglich kurzweiliger Unterhaltungswert. Es bleiben trotzdem die Hinweise darauf, weil hier nicht nur irgendwelche bereits x – mal besser gemachte Erzählmuster lediglich etwas "billiger" gedreht wurden.

Sondern eine zum nachdenken darüber anregende oder wenigstens, – in gewisser Weise, auch noch höchst "originelle" Story hier ausreichend genug vorhanden ist … die sich ja für’s 1x anzuschauen bestimmt echt mal lohnt (und das nicht nur für SF – Fans).

– / –

Titel: Savage – die Legende aus der Zukunft

Darsteller: Olivier Gruner, Jennifer Grant, Kario Salem, Kristin Minter, Sam McMurray, Herschel Sparber, Tom Schanley, Michael Cudlitz, Luke Askew, Maria von Hartz, Victoria Morsell, Jordan Stuart, Paulo Tocha, Moon Jones, John Henry Whitaker

Regie: Avi Nesher
Genre: Action
FSK: FSK ab 18
Indiziert: nein
Laufzeit: 99 Min.

Sprachformate: deutsch: Dolby Digital 5.1, – deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Originaltitel: Savage
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph
Extras: Trailer von anderen Filmen
Kapitel- / Szenenanwahl

animiertes DVD – Menue
Hintergrundinformationen
Bildergalerie
Produktion: USA 1995
Anbieter: Planet Media Home Entertainment

M. A. S. H. – komplettes Box – Set (11 Staffeln) [ 36 DVD’s ]

M. A. S. H. , – je nach Preis (und Gefallen) einzeln oder komplett zulegen …

… denn richtig (zumindest für eingefleischte Fans, die aber bestimmt schon sämtliche Staffeln in den letzten Jahren einzeln, neu oder etwas günstiger gebraucht erworben haben) und vorbehaltlos zu empfehlen sind sie dabei ja eigentlich alle.

Wer aber mehr zu den Durchschnittszuschauern gezählt werden kann und sich hier nur lediglich seine, – bereits durch endlose Free – TV Wiederholungen 1, 2 – bis (?), – am besten gefallenen Lieblingsepisoden bei Gelegenheit mal noch dazukaufen / ausleihen möchte, dem sind soweit ein paar Hinweise gegeben.

1.) Ab Ende der 3. Staffel "stirbt" Col. Henry Blake (McLean Stevenson), den "Serientod" und wird dann zu Anfang der 4. Staffel durch Col. Sherman Potter (Harry Morgan) neu b(er)esetzt.

Ebenso "verschwindet" Trapper John McIntyre (Wayne Rogers) zu Anfang der 4. Staffel ohne viel weiters Aufsehen und es wird dafür BJ Hunnicutt (Mike Farrell) "eingewechselt".

Wem also bis hierhin nur die ganz "alten" Folgen mit der "Urbesetzung" als nur hin und wieder mal Zuschauer gefallen haben, sollte sich besser nur die Staffeln 1 – 3 seperat zum ansehen mal ausleihen bzw. kaufen.

2.) Anfangs der Staffel 6 fällt auch der bis dahin bereits liebgewordene "Frettchengesicht" Frank Burns (Larry Linville) aus dem festen Ensemble und es kommt dafür der etwas "farblosere", aristokratische Major Charles Emerson Winchester III. (David Odgen Stiers ,- manchen hier vielleicht auch bereits etwas besser bekannt aus "Fackeln im Sturm", – ebenfalls auf DVD verfügbar) hinzu.

Ferner "verabschiedet" sich noch nach 3 bzw. 5 Folgen in Staffel 8 Radar O’Reilly (Gary Burghoff, -übrigends der einzige Darsteller, der diese Rolle sowohl im "Ursprungsfilm" von Regisseur Robert Altman aus dem Jahre 1970 als auch dann später bis zu seinem allerdings vorzeitigen Ausstieg in der Fernsehserie von 1972 – 1983 gespielt hat).

Und wird nicht direkt durch einen neuen Darsteller abgelöst, sondern es wird dafür lediglich Jamie Farr als Klinger (vorher nur durch kleinere Auftritte in einigen Episoden zu sehen) fest in die Serie integriert und bekommt nun eine feste Hauptrolle.

Hier gilt also das gleiche für reine Gelegenheitszuschauer, – wem nur diese Folgen (noch) gefallen haben oder besser wenn nur bis "dahin" ein gewisser Reiz, sich ab und an mal das ganze anzuschauen bestanden hat, der holt sich dann besser nur diese Staffeln einzeln und verzichtet lieber auf den Rest.

Wie auch immer (Fazit) , – zum allgemeinen Verständnis der eigentlichen Haupthandlung ist es hier(bei) – anders als bei vielen anderen Serien oder auch "Mehrteiler" Filmen – sowieso unerheblich, ob nun wirklich alles gesehen wurde …

… es ist aber dann doch oftmals wieder von Vorteil, doch alles zu kennen, auch weil sich die Geschichten ebenso wie etliche der festen Charaktere von Folge(n) und Staffel(n) zu eigenständigen "Persönlichkeiten" verändern.

Und auch das Thema Krieg zuweilen nicht mehr nur durch Humor aufgearbeitet wird, sondern sich dabei oftmals auch ziemlich ernste und sehr nachdenklich stimmende Folgen und zweiteilige, – also zusammen gehörende Episoden finden lassen.

Kauftip (einzeln / komplett) und / oder auch natürlich als Ausleihtip !

Star Wars: Episode 7 kommt 2015! Wollt ihr Neuanfang oder wieder Luke & Leia?

Ich wurde die Woche echt geschockt damit, dass Disney die Star Wars Rechte aufgekauft hat.
http://www.moviejones.de/news/news-disne…2015_11007.html

Nun wollen die ja 2015 Episode 7 rausbringen. Das bedeutet ja komplettes Neucasting der Darsteller. Han, Leia und Luke. Ich hätte da lieber mal paar unverbrauchte Figuren gesehen, so passt das auch harmonisch zusammen. Wie seht ihr das?

die Olsenbande – Sammlerbox (Limited Edition), 14 DVD’s

(wenn günstig & verfügbar) kaufen … und "ausgesorgt" haben …

… zugegeben, der sogenannte "14.Teil" ist allerdings mehr als überflüssig gewesen und damit auch nur dem reinen Hardcore – Fan dieser Filmreihe unbedingt wichtig für die komplette DVD – Sammlung.

Ansonsten ist es natürlich auch empfehlenswert, sich seperat und billig , – bei gutem Zustand gerne auch gebraucht, die 13 "alten" Filme irgendwo einzeln zu besorgen.

Wunderbar wie unvergessen ist, hier auch die (bessere) inzwischen ans Herz gewachsene DEFA – Synchronisation der ursprünglichen Teile, z.B. die des Fahrlehrers von Kirsten Walther (bekannt geworden als Yvonne, – Frau des Kjeld Darstellers) mit der unachahmlichen Stimme des inzwischen bereits verstorbenen Rolf Herricht.

Und auch gewisse Widersprüchlichkeiten bzw. (mehr oder weniger genaue) Gemeinsamkeiten sind sehr augenscheinlich …

Im ersten Teil haben beispielsweise Yvonne und Kjeld ausser ihrem späteren "Filmkind" Börge noch einen älteren Sohn sowie ein gegen Ende "neugeborenes" Baby, von dem allerdings in den späteren Filmen nichts mehr weiter angegeben wird !?

Ebenfalls hat in diesem Ursprungsfilm Benny Vaterfreuden erfahren, auch von seinem Kind und der eigentlichen Beziehung sollte danach nie wieder eine Rede sein !?

Und (natürlich) genau wie auch heutzutage wieder in Hollywood fällt deutlich auf, das (fast) sämtliche zum festen Ensemble gehörenden Nebendarsteller in allen ersten 13 Filmen immer wieder in den unterschiedlichsten Rollen auftauchen, so z.B. als Bus, – bzw. Taxifahrer, Verkäufer, Butler, Pförtner, Nachbarin, ahnungslose Passantin (usw. usf.) …

… am deutlichsten bemerkbar wird dies in dem Film "die Olsenbande fährt nach Jütland", als der "spätere" Bruder des "Benny" Darstellers (Morten Grunwald) "Dynamit Harry" sich hier noch mit einer kleineren Nebenrolle als offenbar taubstummer Schrottplatzhelfer mit einem Faible zum Autos plattmachen begnügen musste.

Oder auch das später bekannt gewordene "dumme Schwein" (Ove Verner Hansen), das sich in den verschiedenen Filmen wahlweise als Gärtner, Wachschutzmann, Helfer einer "Konkurrenzbande" oder "Gelegenheitsauftragsmörder" einen (fast) immer festen Auftrittsplatz sicherte.

Fazit: da hier alle Filme vollständig zu bekommen sind, inclusive des wirklich "allerletzten" 14.Teils …

, – der aber für echte Fans auf Grund der Tatsache, das der "Kjeld" Darsteller (Poul Bundgaard) dann mittendrin gestorben war und mehr schlecht als recht gedoubelt wurde bzw. teilweise noch reichlich laienhaft vorhandenes Material mit ihm einfach in den Film "eingebaut" wurde, abgesehen davon, das Kirsten Walther als "Yvonne" auch ebenfalls bereits verstorben war und somit hier nicht mehr vorkommt, absolut nicht den liebgewordenen Charme seiner Vorgänger besitzt , –

… kann jedem nur der gutgemeinte Ratschlag zum Erwerb gegeben werden.

(An Bonusmaterial ist leider hier sogut wie nichts enthalten, es ist aber nur von Vorteil für "alte" Kenner dieser Filme, das auf jeder DVD vor dem Hauptmenue ein kurzer Trailer mit den bekanntesten Szenen des gerade eingelegten Films abgespielt wird. So das man sich leicht daran orientieren kann, um welche "Episode" es sich dabei gerade handelt.)

Filmtitel:

01 – Die Olsenbande

02 – Die Olsenbande in der Klemme

03 – Die Olsenbande fährt nach Jütland

04 – Die Olsenbande und ihr großer Coup

05 – Die Olsenbande läuft Amok

06 – Der (voraussichtlich) letzte Streich der Olsenbande

(hier war – dh. vermutlich – damals erstmal "Schluss", und nur der großen Beliebtheit sind weitere "Folgen" zu verdanken … !?)

07 – Die Olsenbande stellt die Weichen

08 – Die Olsenbande sieht rot

09 – Die Olsenbande schlägt wieder zu

10 – Die Olsenbande steigt aufs Dach

11 – Die Olsenbande ergibt sich nie

12 – Die Olsenbande fliegt über die Planke

(dieser Teil hat ein schon sehr merkwürdig "abgehacktes" Ende, da so dermaßen eigenartig geschnitten wurde, als ob es bereits hier einen unerwarteten Todesfall unter den wichtigsten Hauptdarstellern gegeben hätte … !?)

13 – Die Olsenbande fliegt über alle Berge

(bis hier wäre es dann allerdings "genug" gewesen, mit beispielsweise einem gelungenen – offenen – und sehr frei auslegbaren Ende, – ist aber reine Geschmackssache !?)

14 – Der (wirklich) allerletzte Streich der Olsenbande

Kauf, – Ausleihtip (gerne/besser – besonders, für jüngere Jahrgänge – auch "ungesehen") !

:popcorn:

– / –

die Olsenbande – Tribute Video

Die (besten) Szenen aus dem Film "Die Olsenbande sieht rot", wie die Olsenbande versucht, ein Objekt im königlichen Theater zu stehlen. Und das alles tut sie hier … mit Hintergrundmusik von der Symphonie durch eine Ouvertüre von Friedrich Kuhlau.

:lol:

http://www.metacafe.com/watch/9300213/th…_tribute_video/

mit dem Wind nach Westen – DVD

Schwachsinn hoch 10, Propaganda, das beste sind die Auto’s ! :D

Tja, wenn Amerikaner versuchen, Deutsche darzustellen (und noch dazu in einem der wichtigsten Kapitel unserer Geschichte, nämlich die der innerdeutschen Teilung und deren spektakulärste Fluchten über die damalige Grenze), kann ja i.d.R. nicht viel gutes heraus kommen.

Das mag bei "Operation Walküre – das Stauffenberg Attentat" eventuell noch geklappt haben, – in diesem Streifen dagegen versagte dieses ohnehin schon seltsame Konzept auf der ganzen Linie.

Hier wurde zuletzt gesagt "dieser Film wäre das beste, was der Rezensent zum Thema gesehen hätte" und bisher gaben alle Kommentare auch 5 Sterne ab. Also, – dann muß dazu die Frage erlaubt sein, ob es sich hier wohl nur um Zuschauer der sogenannten alten Bundesländer handelt !?

Denn jedem (!) ehemaligen DDR – Bürger würden hier sofort etliche Ungereimtheiten auffallen. Der Film ist eine Disney Produktion (und das sagt schon einiges aus ;) ) aus dem Jahre 1982. Hier wurde die – 1979 so real stattgefundene – Geschichte der "Ballonflucht" der Familien Strelzyk und Wetzel aufgearbeitet.

Anfangs sehen wird den kleinen, thüringischen Ort Pösneck, in dem die Beteiligten leben. Nach dem erfolglosen Fluchtversuch des Jugendlichen Lukas, der noch kurz zuvor gezwungen worden war, Unterschriften gegen eine andere Flucht zu sammeln, beschließt Peter Strelzyk (bevor auch sein Sohn eines Tages auf diese Idee kommen würde), mit seiner Familie zu flüchten.

Dafür kann er seinen Angestellten, Günter Wetzel gewinnen. Schnell wird der Plan gefasst, mit einem selbst gebauten Heißluftballon "mit dem Wind nach Westen" zu entkommen. Anfangs gestaltet sich das relativ leicht. Der benötigte Stoff dafür ist zügig beschafft und auch nach den ersten Aufstiegsversuchen gelingt alles.

Günter Wetzel steigt allerdings vorher noch aus dem Projekt aus, weil seine Frau Angst davor bekommt, das die gemeinsame Flucht (auch wegen ihrer kleinen Kinder) scheitern könnte. Also versucht es Peter Strelzyk allein mit Frau und Kindern.

Weil aber durch die Luftfeuchtigkeit die Hülle des Ballons zu schwer wird und ihnen unterwegs das zum Auftrieb benötigte Propangas ausgeht, sinkt der Ballon noch vor der Grenze auf ostdeutscher Seite wieder im Sperrgebiet. Nur mit viel Glück gelingt es der Familie, von hier wieder nach hause zu gelangen.

Strelzyk ist verzweifelt und entmutigt, – allerdings machen ihm seine Frau wieder Hoffnung und sein Sohn weißt ihn darauf hin, sie müssen noch einen Fluchtversuch wagen, weil sie ja nun ohnehin früher oder später von der Stasi entdeckt werden.

Und diesmal ist auch Günter Wetzel mit seiner Familie wieder dabei, die sich dazu entschlossen haben, weil sie die Konsequenzen, als Mitwisser bestraft zu werden, fürchten. Der zweite Versuch gestaltet sich schwieriger, quasi "stückchenweise" muß der nun größere und neu benötigte Ballonstoff zusammen gekauft werden (denn alle Textilgeschäfte wurden inzwischen angewießen, bei größeren Bestellungen die Behörden zu informieren). Schließlich gelingt die gemeinsame Flucht am 16.9.1979.

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Soweit zu Handlung … warum äußere ich mich nun aber als erster Schreiber hier negativ ? Ganz einfach, – weil man den propagandistischen Stellenwert des Film’s, also, die "Botschaft", die er damals vermitteln sollte, hier eindeutig zu hoch angesetzt hat. Das beginnt schon bei den Örtlichkeiten. Mann konnte ja schlecht in der echten DDR drehen. Also wurde offenbar versucht, das ganze nachzustellen.

Der Ort Pösneck (hier angeblich Thüringen) sieht daher natürlich auch aus, wie ein amerikanisches Bergstädtchen, was es vermutlich sogar war. :D Darsteller der beiden Hauptfiguren sind u.a. John Hurt (Brite) und Beau Bridges (Amerikaner). :rolleyes:

Lediglich nur in den Nebenrollen verkörperten wirklich deutsche Schauspieler (Klaus Löwitsch als schmieriger Stasispitzel und Günter Meisner als dessen Vorgesetzer) ihren jeweiligen Part.

Quasi nebenher sieht man noch Sky du Mont, der sich in der deutschen Synchronisation auch selbst spricht. Das unpassende daran ist nur, sein deutlicher Akzent kommt dabei eben eindeutig so mit rüber …

… ansonsten haben sich leider auch die üblichen Amerikanismen mit eingeschlichen, öfter’s fallen Kommentare wie "okay", – einer der Söhne Peter Strelzyk’s wird "Fitcher" genannt.

Die Stasi wird u.a. mehrmals als "SD" bezeichnet (heißt also für die damalige Propaganda, ist mit dem früheren Sicherheitsdienst des NS Staates gleich identisch !?).

Was allerdings positiv überrascht, ist, das teilweise echte Ostfabrikate unter den hier verwendeten Fahrzeugen zu sehen sind, wie Wartburg 311, ein Trabant 601 und sogar der Moskwitch 408 (eine sowjetische Automarke). Dafür kommen aber andere technische Standard’s dieser Zeit, in der das ganze spielt, wieder nicht vor.

Am Schluß z.B. fliegt die Staatssicherheit frontal mit einem Helikoper auf den Ballon der Flüchtigen zu. Kaum geht dem aber wieder das Treibgas aus (und er leuchtet somit nicht mehr am Nachthimmel), haben sie ihn für immer verloren !?

Das Radar normalerweise aber den Vorteil hat, auch bei absoluter Dunkelheit zu funktionieren, sollte eigentlich sogar jedem Laien auf dem Gebiet hier zweifellos klar sein.

– / –

Wie auch immer, ich sah diesen Film das erste mal bei seiner Free – TV Premiere noch vor der Wende im ZDF. Und damals hatte die hier gezeigte Handlung natürlich anschließend sehr große Diskussionen ausgelöst.

Von daher stellt er sowas wie einen durchaus nostalgischen Höhepunkt dar (dh. für jeden ehemaligen DDR – Bürger, der ihn ebenfalls vielleicht auch noch so, wie ich selbst kennt). Deshalb auch, trotz seiner vielen Fehler, Ausleihtip, – bzw. Kaufempfehlung. :thumbup: