Sie sind nicht schnell genug gelaufen (Filmkritik Runner Runner )

Hollywood’s Interesse am Zocken besteht weiterhin und wurde durch Casino bezogene Filme wie Runner Runner auch im Jahre 2013 wieder aufgegriffen. Justin Timberlake und Ben Affleck, der auch im echten Leben Poker Spieler ist, stellen in diesem Film ihr schauspielerisches Können mehr oder weniger unter Beweis. Timberlake rettet den Film schon fast durch seine enthusiastische Darstellung seiner Rolle als online Zocker der besessen darauf ist sich an den Leuten zu rächen die ihn , wie er glaubt, betrogen haben. Affleck’s Leistung allerdings lässt zu wünschen übrig und kommt eher fad und nicht gerade inspirierend daher. Scharfe Kritiken meinen es läge daran das Ihm die Rolle des professionellen Poker Spielers, trainiert um sich nicht in die Karten schauen zu lassen, nicht lag.

Runner Runner Poster

Hollywood und Casinos

Die Liebe Hollywood’s für Casinos begann wohl mit dem im Jahre 1912 erschienenen Film A Cure For Pokertitis, einer der ersten Filme die dieses Thema behandeln. Heutzutage kann ein Kinofilm ähnliche emotionale Spannung erzeugen wie ein Besuch im Casino. Für den Film Runner Runner hagelte es schon ab Veröffentlichung schlechte Kritiken. Der Film ist dennoch interessant für Fans von Wetten und online Spielen. Die Handlung beginnt mit Richi Furst (Timberlake) der sich in einer finanziellen Notlage befindet und dringend Geld braucht um sein Studium an der Princeton Universität finanzieren zu können. Er investiert sein wenig Erspartes in Online Spiele und merkt schnell das er ein Naturtalent ist und erspielt sich somit durch Online Poker seinen Lebensunterhalt.

Runner Runner 2013

Die Konfrontation

Schon bald fühlt sich Richi betrogen und macht sich auf den Weg nach Costa Rica um dort den Betreiber des Online Casinos (Affleck) zur Rede zu stellen. Als Richi den Betreiber ausfindig macht sieht Richi sich allerdings schnell in einer moralischen Zwickmühle wieder.
Es ist schade das es scheint als verlaufe der Film ab der Hälfte im Sande, denn im Grunde ist die Idee sehr interessant und die Drehorte hervorragend. Runner Runner hätte durchaus ein paar Monate mehr an Vorbereitung und Planung vertragen können. Der Film hätte durchaus reizvoller und spannender sein können, so kommt es einem vor als hätten die Filmemacher krampfhaft versucht das Thema Online Gaming einzubringen. Gemma Arterton ist wohl der beste Teil in diesem Film und überzeugt durch ihre Darstellung. Sollten Sie den Film dennoch geschaut und Lust auf ein paar Online Spiele bekommen haben dann versuchen Sie Ihr Glück doch auf www.spielcasino.net/blackjack.

Ist der Hype von kurzer Dauer?

Sollten die Mauern der Casinos der Welt sprichwörtlich anfangen zu bröckeln liegt das wohl daran das online Casinos stetig an Popularität gewinnen. Der Reiz, alles auf „rot“ zu setzten, egal im echten Casino oder online, ist nach wie vor vorhanden. Der Film Runner Runner ist sicherlich nur für die Hardcore Poker Spieler von besonderem Interesse und abgesehen davon das es bereits Unmengen Filme dieser Art gibt wird wohl auch Runner Runner einen Hype von nur kurzer Dauer erleben, wenn überhaupt. Sie sind eben nicht schnell genug gelaufen…

(Images courtesy of ign.com, hollywoodreporter.com, wikipedia)

Film gesucht/Film gefunden

Um es ein wenig zu vereinfachen und insgesamt
übersichtlicher zu machen, habe ich mir mal überlegt einen Thread zu
eröffnen in dem User Filme mithilfe von anderen Usern suchen bzw. finden
können. Sprich, jeder kann hier gewisse Hinweise für einen
Streifen/Film den er sucht veröffentlichen oder jemand anderen dabei
helfen, sollte ihm auf die Beschreibung dessen selber etwas dazu
einfallen. Um eine möglichst hohe Erfolgsquote zu haben, sollte man so
ausführlich und so viel schreiben wie es nur geht, denn desto mehr
Information es gibt, umso höher die Wahrscheinlichkeit das einem anderen
eine Idee kommt oder er sogar genau weiß um welchen Film es sich
handelt.

Wie man die Suche nach einem Film angeht, ist jedem
selber überlassen. Allerdings gibt es gewisse Schemen bzw. Fragen mit
denen es man sich leichter machen kann. Das diese leider meistens nicht
beantwortet werden können (logisch, sonst würdet ihr den Film ja selber
finden) ist natürlich blöd, aber man bewahrt sich mit diesem Verfahren
wie schon erwähnt eine gute Übersicht und die kleinste Information kann
schon zum Erfolg führen.

1.) Um welches Genre handelt es sich ?

Action, Drama, Komödie, Abentuerfilm, Kriegsfilm usw.

2.) Wie ist die Stimmung ?

Romantisch, spannend, witzig, traurig, ernst usw.

3.) Um was geht es ?

Freundschaft, Liebe, Leben&Tod, Armee, Drogen usw.

4.) Zur welcher Zeit passiert es ?

Vergangeheit, Gegenwart, Zukunft usw.

5.) Wo geschieht es ?

Großstadt, Stadt, Vorstadt, Dorf, Wüste, Slum oder Gefängnis usw.

6.) Details zur Storyline ?

Genauere Angaben über Szenen, Schauspieler, Ablauf der Geschichte oder ähnliche Filme.

Viel Spaß und ein erfolgreiches Suchen :thumbsup:

Gruß UD

Zuletzt gesehener Film ?

Also hier mal ein " endlos " Thread darüber, welchen Film ihr als letztes gesehen habt. Wäre schön wenn ihr ein Fazit schreiben würdet bzw. ein paar Sätze, in denen ihr dann eure persönliche Meinung abgebt. So helft ihr anderen bei Entscheidungen, ob sie nun z.B. für einen neuen Kinofilm in dem ihr wart, auch reingehen sollten. Passt aber bitte auf, wenn ihr einen dataillierteren Text schreibt, diesen als " Spoiler " zu makieren. Wir wollen ja nichts gewollt verraten ^^

Fang mal selber an :

" Shootout : Keine Gnade "


"Ich habe selten Sylvester Stallone eine Rolle so extrem NICHT abgekauft wie diese. Als eiskalter Profikiller tötet er sich durch eine Stadt, ohne das die Polizei auch nur ein Haar krümmt ?! Zwar gibt es zwischendurch amüsante Action und ein paar gute Witze, doch ist die ganze Inzenierung der Szenen und die Umsetzung der Story eher B-Movie mäßig. Man kann ihn sich einmal anschauen, aber ins Kino für gehen reine
Geldverschwendung.

Fazit : 6/10

the Baytown Outlaws / Baytown Disco, – 2012 (auf DVD / BluRay)

Dieser Streifen, – "the Baytown Outlaws" (im englischen Original: "the Baytown Disco") war der Abschlußfilm des Fantasy – Filmfestes 2012. Er ist gleichzeitig der erste Film des bis dahin noch relativ unbekannten Regisseurs und vormaligen Nebendarstellers Barry Battles (u.a. in "the last Days", aus dem Jahre 2005).

Zur Handlung: die drei Oodie Brüder Brick, McQueen und Lincoln (dargestellt von Clayne Crawford, Travis Fimmel und Daniel Cudmore, – hierzulande noch allesamt ziemlich unbekannte Jungschauspieler) sind im Süden der Vereinigten Staaten eben so etwas wie die regulierende "Saubermachtruppe" des örtlichen Sheriff’s. Von ihm, – Jahre zuvor noch als junge Waisenkinder, unter seine Fittiche genommen, erledigen sie von nun an für ihn gewisse "Spezialaufträge".

Dazu zählen z.B. auch schonmal kleinere Mordaktionen unter den örtlichen Drogendealern. Womit sie auch keinerlei Probleme zu haben scheinen. Denn bei ihnen handelt es sich ohnehin um die typisch – amerikanischen Vertreter von echt dumpfen, asozialen "Rednecks". Die erst schießen und dann erst anfangen, vielleicht mal Fragen zu stellen.

Zu dumm dabei aber leider nur, wenn sich (wie es auch der Anfang des Films schon im knallbunten, comic – haften Stil vermittelt) anschließend heraus stellt, man hatte sich eigentlich im Haus geirrt. Okay, zwar wurden ja trotzdem nur kleine Gangster aus dem Weg geräumt, aber für den Hüter von Recht und Ordnung bedeutet das dennoch erheblichen Verwaltungsaufwand.

Und auch andere Behörden (in Form des ermittelnden FBI – Bundesagenten Reese) scheinen sich nun dadurch für die kleine Abmachung des Polizeichef’s hier mit seinen drei "Racheengeln" zu interessieren. Es kommt also, wie es kommen muß.

Der Sheriff kappt also schnellstens sämtliche Verbindungen zwischen sich und den Oodie’s. Also sind die drei von nun wieder "vogelfrei" und somit auf sich allein gestellt.

Genau zu diesem Zeitpunkt tritt allerdings die ziemlich rätselhafte Celeste (Eva Longoria), durchaus schon beeindruckt von deren unbestreitbaren "Fähigkeiten" als kompromisslose Auftragskiller, an die vermeintlich, – und in ihren Augen sicher auch entbehrlich, schießwütigen "Hinterwäldler" heran und bietet ihnen einen – zuerst – doch recht verlockenden Auftrag an. Für insgesamt 25.000 Dollar sollen sie ihr Patenkind von ihrem Ex – Partner (genial überdreht dargestellt von Billy Bob Thornton) zurück entführen.

Was Celeste ihnen allerdings, – dh. wohl besser aus oben genannten Grund lieber verschwiegen hat, das ihr Ex – Partner, Carlos, ein Drogenbaron ist und ihr Patenkind, Rob, geistig behindert ist bzw. noch dazu im Rollstuhl sitzt.

So kommt es dann auch, das die Oodie Brüder zwar mit ziemlichem Glück erfolgreich auch dieses Haus hier gewaltsam stürmen, den Jungen befreien und wieder entkommen können. Carlos aber den Angriff noch überlebt hat.

Und ihnen die verschiedensten Killerkommando’s, – so z.B. bestehend aus einigen, mit allen Wassern gewaschenen Rockernutten, – dümmlichen, schwarzen Piraten der Landstraße sowie "modernen" Indianern (die zwar immer noch gern skalpieren und auch Pfeil und Bogen benutzen, – nun aber statt auf Pferden reitend mal lieber auf Motorrädern durch die Gegend brausen) hinterher schickt.

Auch, das die drei gefühllosen Dumpfbacken sich nun plötzlich nebenbei mit der für sie ebenfalls – völlig ungewohnten Situation herum schlagen müssen, jetzt auf einen schwachen, hilfsbedürftigen Jungen achtzugeben.

Was dem Regisseur allerdings die, so von ihm auch reichlich genutzte, Gelegenheit gibt, aus diesem zuvor recht cool beginnenden, dafür aber auch, – bis hierhin jedenfalls, ziemlich eindimensionalen Roadmovie mit anspruchsloser Haudrauf – Action, witzigen Sprüchen bzw. Einzeilern und reichlich Situationskomik ab da, – zumindest im Mittelteil dann ein beinahe schon fast rührend – anmutendes Filmchen zu machen.

Besonders, wenn die zuerst so dermaßen breit ausgewalzten, ausschließlich primitiven Vorurteile über die dargestellten Figuren (mit denen der Streifen ja doch ziemlich kokettiert) auf einmal Platz machen zu scheinen für echte Charakterrollen und sogar kluge, nachvollziehbare Dialoge.

Und wer das bemängelt bzw. kritisiert, das sich hier die Zeit genommen wurde, Menschen zu zeigen oder dem es nicht durchgehend genug Gewalt dabei gab, der sollte sich auch mal fragen, ob ihm solche eindimensionalen Figuren wirklich gefallen.

Brick, der unbestrittene Anführer seiner Brüder, zeigt plötzlich einsichtige Wesenszüge. McQueen, – vormals nur das impulsive und ziemlich dumm wirkende "Nesthäckchen" dieser Bande, entwickelt quasi von allein auf einmal sogar ein großes Verantwortungsbewußtsein. Was ihm, so wie hier gezeigt, sicher auch bis dahin niemand einfach so zugetraut hätte.

Und Lincoln, der älteste, am besonnensten wirkende und ruhigste der drei, – was aber nicht nur an seiner Unfähigkeit zu sprechen liegt (diese Figur wird z.B. als Ex – Wrestler gezeigt, der einige seiner Gegner im Ring zwar ohne jede Reue getötet hat, ihm dabei aber selbst sein Kehlkopf zertrümmert wurde … weshalb er auch gezwungen ist, einen kleinen Sprachcomputer zu verwenden, der ihm die ganze Zeit hier immer um seinen Hals hängt) beginnt gegen Ende hin schließlich so auch zu Rob noch eine Art von echt brüderlicher Beziehung aufzubauen.

Was zugegebenermaßen, natürlich auch besonders damit zusammen hängen kann, das sich beide ja nicht ohne Hilfe artikulieren können. Denn ganz am Schluß kann sich Rob jedenfalls sogar mit diesem Apparat bedanken.

Der Film bedient sich oft ganz klar aus den diversen Ideen einiger, bekannterer Kultfilme. Einfach frei nach dem Motto: "gut geklaut ist immer noch besser, als es – sich – selbst schlecht ausgedacht". So ist z.B. die Straßenverfolgungsszene mit den durchgeknallten Piraten hier offensichtlich aus "Mad Max" abgekupfert.

Oder auch, als die Oodie – Brüder mit Rob (Thomas Brodie – Sangster) unterwegs eine schmierige Highway – Raststätte betreten, läuft im Hintergrund zuerst ein Porno, – dann aber eine C – Adaption von James Cameron’s "Terminator" auf dem Großbildfernseher. Was von Lincoln hier auch gleich als Anlaß genutzt wird, um dem "authistischen" Rob mit seiner eigenen Art einer Terminator – Parodie zum lächeln zu bringen.

Inklusive eines weiteren, leider nur wieder mal eher kleineren Auftrittes des ewigen Nebenrollen – Darstellers Michael Rapaport (er war u.a. schon in "Kiss of Death", "True Romance", "Copland", "Geliebte Aphrodite", "Codename Nina", Higher Learning – die Rebellen", "Metro", "Deep Blue See", Men of Honor" und "Lucky Numbers" zu sehen), – sowie von Zoe Bell ("Rollergirl", "Bit*** Slap", "Death Proof – totsicher").

Wie auch immer, – viele dieser menschlichen Eigenheiten machen aus unseren drei zuerst nur ruppig dargestellten und komplett gewissenlos erscheinenden Killern hier im Laufe des Film’s doch sehr starke Sympathiefiguren. Die einem immer mehr ans Herz wachsen, denen man wünscht, sie mögen alle überleben. Mit denen man sich schließlich und trotzdem sehr gerne identifiziert.

Und bei denen man auch – dh. natürlich nur mit sehr viel Sinn für schwarzen Humor immer vorrausgesetzt – auch ihre offensichtliche Brutalität (augenzwinkernd) in Kauf nimmt. Besonders am Ende, erscheinen sie einem zwar nach wie vor nur wie üble Gesellen, – allerdings, auch immer wie ein leider absolut gerechtfertigtes und somit weiter notwendiges Übel.

Klare Kaufempfehlung (gerne, auch vorher ungesehen) oder, zumindest ein ziemlich guter Ausleihtip. Auch das DVD / BluRay – Cover ist schön gestaltet und erinnert damit an ganz gewisse Quentin Tarantino – Filme, an denen sich dieser Film auch unzweifelhaft orientiert. Ich war jedenfalls angenehm positiv davon überrascht.

ps. "ihre Nachricht enthält (enthielt) folgende zensierten Wörter: Bit***" ?
Wo bin ich hier ?
Im Kindergarten ?

Der Hobbit?

Ein recht gut gelungener Film wie ich finde.

Doch für meinen Geschmack zu wenig Action.

Zu viel gerede, schön und gut es ist die Vorgeschichte aber ein wenig mehr Action kann man doch erwarten, oder findet ihr nicht?

Robin Hood (Robin of Sherwood) – die komplette Serie [10 DVD’s]

Robin Hood (Robin of Sherwood) – die komplette Serie, – erstmalig ungeschnitten in deutsch und auf DVD

Habe diese Serie am 01. Juni 2010 erworben und mir damit selber einen lange gehegten Wunsch erfüllt (sie wieder vollständig, in anständiger Qualität zu besitzen und vor allem, endlich komplett und ungeschnitten), – damals allerdings noch günstiger. Verstehe dies inzwischen auch nicht mehr so ganz, warum einige Filme und Serien sich hier im Laufe der Zeit nur noch verteuern, statt wie früher, normalerweise später im Preis zu fallen. Fällt also mitlerweile schon deutlich auf. Und irgendwo zu Recht beschweren sich einige darüber in Form von frustrierten Kommentaren zu Rezensionen.

Aber nun zu der eigentlichen Reihe hier. Ich beginne mal mit den Darstellern, – zunächst die Gegenspieler, dann, die Hauptakteure.

"Robin Hood" (im Original: "Robin of Sherwood") ist eine britische Abenteuer, – und Fantasy – Fernsehserie, – erdacht vom Drehbuchautor Richard Carpenter, – die von 1983 bis 1985 mehr für das Fersehen gedreht wurde.

Was schon mal den ersten, postiven Aspekt ausmacht. Man versuchte garnicht erst, mit bombastischen Effekten oder auf zwanghafter Action getrimmter Handlung ein zahlendes Kinopublikum dafür zu begeistern. Sondern man konnte sich (da ja ohnehin für’s TV gedacht, das mit Gebühren finanziert wird) wunderbar auf die Erzählung von zum Thema passenden Sagen und Geschichten konzentrieren.

Auch war es so natürlich, – durch die geplante Länge als Serie, möglich, – fast alle Figuren bzw. Charaktere hier heraus zu arbeiten. Die noch dazu von sehr guten Schauspielern dargestellt wurden.

Einer von ihnen war z.B. Robert Addie (manchen auch bekannt durch seine Rolle als Mordred in John Boorman’s "Excalibur", – der sich mit der altenglischen Arthus – Legende befasst). Er gibt hier den Guy of Gisbourne, und zwar, – ebenso wie in dem gerade genannten Film, gewohnt gut, mit Verschlagenheit sowie mit Bauernschläue.

Sein Arbeitgeber ist natürlich auch hier der Sheriff von Nottingham, gespielt von Nicolas Grace. Diese Figur kommt nun ebenso mies und durchtrieben rüber, wie es beispielsweise Alan Rickman schon in der Filmversion mit Kevin Costner geschafft hat. Es gibt natürlich noch mehr Bösewichte, aber da die nicht in fast jeder Folge vorkommen, spare ich mir mal, sie nun auf zu zählen.

Robin Hood selbst wird von damals gerade 24 – jährigen Michael Pread dargestellt (mir sonst nur noch durch seine Rolle als Prinz von Moldavien in der Serie "der Denver Clan" in Erinnerung geblieben). Später übernahm diese Rolle Jason Connery, – der Sohn von Sean Connery – "James Bond".

Hier kann man sich nun gerne darüber streiten, ob dieser der bessere Schauspieler für diese Figur war. Und so die Serie später an Qualität dazu gewonnen hat. Oder ob es doch Michael Pread überzeugender vermocht hatte. Und so die früheren Folgen es mehr in sich hatten.

Ich persönlich würde hier allerdings immer für Michael Pread votieren. Dieser ist eindeutig auch der bessere, – talentiertere Schauspieler. Und ein dunkelhaariger Typ, als Darsteller dieser historischen Figur sah für mich auch irgendwie überzeugender aus.

Judi Trott spielte Marian, – auch sie war besser als andere Schauspielerinnen in den verschiedenen Verfilmungen. Eben nicht nur ein hübsches Gesicht ohne Talent wie anderswo, – sondern eine richtig, agierende Darstellerin.

Besonders gut konnte aber Ray Winstone (u.a. in "Quadrophenia", "King Arthur", "unterwegs nach Cold Mountain", "die Legende von Beowulf") als Will Scarlet hier überzeugen. Im Gegensatz zu den eher farblosen Verkörperungen in früheren Filmen, präsentierte er uns hier eine recht vielschichtige und variantenreiche Version dieser Figur.

Clive Mantle gab John Little – little John, – Peter Llewellyn Williams den Much. Beide waren aber leider nicht sehr überzeugend. Sehr gut war dafür hier wieder Phil Rose als Bruder Tuck – der Mönch. Jedenfalls besser als der Darsteller (Michael McShane) in der, ebenfalls 1991 von Kevin Costner gegebenen Variante.

Und, als letzten, – dann gab es noch den Sarazenen Nasir, – dargestellt von Mark Ryan. Mag sein, diese Figur ist frei erfunden und kommt so eigentlich nicht wirklich in der historischen Überlieferung vor. Ich bin aber froh darüber, denn, sein Darsteller sorgte hier immer für ein gewisses Highlight mit seinen zwei auf dem Rücken gekreuzten Säbeln.

Der einzige, dem man sofort Erfahrungen im Schwertkampf abnahm, während die anderen zumindest am Anfang nicht viel mehr als prügelnde Bauerntölpel hier waren. Außerdem, stellte Mark Ryan diese Figur sehr gut dar, – jedenfalls um Längen besser, als bei Costner’s Version der Schaupieler (Morgan Freeman) es konnte.

Zur Serie selber, – bzw. Aufmachung, Requisiten, Kostüme, Schauplätze usw. usf. mal etwas gesagt.

Wie schon weiter oben angegeben, war die Inszenierung deutlich besser als in weiteren Beispielen hier zum historischen Thema. Man verwob gekonnt fantastische Elemente (wie z.B. Hexen, Fabelwesen, Zauberer, magisches – okkultes) mit echten, geschichtlichen Fakten (die Rolle der Kirche im Mittelalter, Antisemitismus, – und Judenprogrome, Ausbeutung der Unterschichten, Leibeigenschaft – willkürlicher Terror als legitime Form der Herrschaft).

Noch dazu waren die Standorte gut gewählt. Wie selten zuvor wurde ein schlichtes Waldgebiet hier so mystisch und bezaubernd gefilmt. Aber auch in echten, alten Kirchen und Gemäuern wurde gedreht. Dazu verband man das ganze noch mit dem fantastischen Soundtrack der irischen Folklore – Band Clannad.

Ebenso waren die Kostüme gut ausgesucht, – nichts sah hier wirklich lächerlich oder gar unrealistisch aus. Gemeint sind nun also nicht die protzigen Roben der Edelleute, sondern das, was der "gemeine Mann" hier trägt. Man hatte eher das Gefühl, so (zweckmäßig, schlicht, praktisch und leicht zu kombinieren – reparieren) könnten sich Menschen dieser Epoche gekleidet haben, als bei anderen Verfimungen, die in dieser Zeit spielen sollen.

Auch, wenn natürlich oft genug, manche der Darstellungen schon recht jugendlich, – und im typischen "80er Jahre Stil" rüber gebracht wurden. Aber, gerade das macht ja auch heute noch die Faszination an dieser Serie aus.

Zur den DVD’s selber, – bzw. der Lauflänge dieser Folgen sowie der Bild, – und Tonqualität.

Die Gestaltung ist schlicht, – passt dafür aber ebenso zur ganzen Serie überhaupt. Auf jeder DVD erwartet einen ein einfach gehaltenes Menü. Das Bild ist dem Alter und vor allem, – einer Fernsehreihe entsprechend. Wer sich hier über nicht auf Hochglanz polierte Auflösungen usw. aufregt, kann das gerne tun. Dennoch, fragt man sich ernsthaft, – was erwarten solche Nörgler eigentlich.

Ton ist auch dementsprechend, – man versteht die gesprochenen Passagen ausreichend, – der, wie ebenfalls schon erwähnt, wunderbar ausgesuchte Soundtrack von Clannad hält sich angenehm im Hintergrund, übertönt nichts oder drängt sich gar störend auf. Und, das die jetzt wieder eingefügten Szenen nicht nach synchronisiert wurden, ist ja mal wirklich ein absolut lächerlicher Kritikpunkt. Noch mehr, als die schon bemängelte Bildauflösung.

Erstens, wird das wschl. garnicht mehr machbar gewesen sein, überhaupt sämtliche Sprecher von damals wieder auf zu treiben. Allein schon auf Grund der Tatsache, wer weiß, manche von denen sind vielleicht sogar schon gestorben. Zweitens, selbst wenn neu eingesprochen worden wäre, wie krank hätte sich das dann womöglich angehört. Man überlege sich mal, wenn dauernd die Stimmen – auf deutsch hier wechseln würden. Vorschlag, – sehen sie sich eben alles auf englisch an, hat man sowieso mehr davon.

So, – dh. durch diesen Kompromiss wie jetzt mit den zuschaltbaren Untertiteln aber, weiß man wenigstens genau, was da früher alles heraus geschnitten wurde. Das überhaupt dermaßen stark gekürzt wurde, ist und bleibt ohnehin eine Frechheit seitens der öffentlich – rechtlichen Fernsehsender (und dafür bezahlen viele noch Gebühren). Nur, damit das ZDF damals seine Lauflängen von knappen 45 Minuten pro Folge einhalten konnte, wurde meißtens einfach, dazu noch echt stümperhaft zerstört, was sich der Drehbuchschreiber und die Produzenten im Grunde eigentlich dabei gedacht hatten.

Erst jetzt, – in nachhinein, ergeben manche Handlungen richtig Sinn. Daher sollte man lieber froh darüber sein. Ich z.B. besaß diese Serie selbst lange Zeit nur, – dh. bevor sie nun endlich in dieser Form veröffentlicht wurde, als TV – Mitschnitt, – digitalisiert von VHS auf DVD. Und natürlich, macht man sich dann auch mal die Mühe, beides zu vergleichen. Die zerstückelte, dafür aber durchgehend deutsche Fernsehfassung und diese hier, mit eingefügten Originalszenen, – Fazit: in einem Wort – erschreckend. Schon daher kann ich diese DVD – Edition nur jedem wärmstens empfehlen.

Pathfinder, Fährte des Kriegers, – Extended Edition

Pathfinder (Director’s Cut), – hat eben nur noch’s Thema mit der "1987 Version" gemeinsam

Und gerade daher ist es völlig überzogen wie etwas übertrieben kritisch, diese beiden eher unterschiedlichen interpretationen, – bzw. Filme nun hier ernsthaft gegenüber stellen zu wollen. Sie miteinander zu vergleichen oder sich über natürlich die reichlichen Logikfehler, schlecht authentische Bezüge oder mehr in den phantastischen Bereich gehenden Erzählmuster aufzuregen.

Zur Story: Wir schreiben ca. das Jahr 1000 nach Christi (also eben die Zeit eines Leif Erikson, der, inzwischen bekanntermaßen und erwiesen, sehr wschl. lange vor den Fahrten eines Christoph Kolumbus die "neue Welt" erreichte). Schauplatz ist der nordamerikanische Kontinent, – oder besser, die Küstenregion dieser Gegend (also nicht Südamerika bzw. vorgelagerte Inseln).

Eine der ehemaligen "Ureinwohner" trifft beim Gang durch die freie Natur auf ein bis dahin noch vollkommen unbekanntes und mystisches Wesen, – ganz einfach ein (weißes) Pferd. Sie folgt dem seltsamen Tier bis zum Ufer und findet dort eines der legendären Drachenboote (der sog. "Wikinger"). An Bord sind alle verstorben, einzig ein kleiner Junge lebt noch. Gerührt nimmt sie ihn mit zu ihrem Stamm. Der Schamane (einfacher, – Medizinmann) erzählt etwas von der alten Prophezeiung …

, – An dieser Stelle, und auch später nochmal im Film wird’s interessant, – wie manchen hier vielleicht schon bereits bekannt ist, hielt sich bei den "Indianern" hartnäckig die Legende, ihre Götter würden dereinst wieder über’s Wasser zurück kommen. Was ja auch, – dh. mit, einer der Gründe dafür war, das es speziell die Konquistatoren am Anfang so spielend einfach hatten, die von ihnen angetroffenen Wilden zu bekehren oder zu erobern. , –

… und deshalb wird das Kind als ein Symbol oder Zeichen angesehen, nicht getötet oder sich selbst überlassen und, mehr oder weniger von allen gern so akzeptiert, in die eigene Kultur integriert. Jahr(zehnt)e später tauchen allerdings erneut die bösen Nordmänner auf, richten mit überlegenen Waffen und ihrer todesverachtenden Brutalität ein Gemetzel unter den "Eingeborenen" an. So das sich dieser Außenseiter dafür entscheiden muß, wem er denn nun die Treue hält.

Bis hier und noch etwas weiter ist dieser Film fast identisch mit der "Pathfinder" – Version aus Norwegen (ebenfalls hier auf DVD erhältlich). Auch, was seinen Entschluß und die darauf folgenden Konsequenzen betrifft. Möchte besser erstmal nichts weiter über die Handlung verraten, auch für all jene, die bisher weder diesen noch den anderen Film bereits kennen, – vielleicht nur noch soviel dazu.

Pro – Gründe zum mal ausleihen, – für diesen Film oder besser diese DVD

Die Umsetzung / Inszenierung der Geschichte ist bewußt düster gehalten. Und auch der gewisse Schwerpunkt in Richtung Action – Lastigkeit ist unübersehbar. Wer also etwas mehr sinnfreies und grobschlächtiges wie eben z.B. "der 13. Krieger" usw. usf. sehen möchte, bei dem nachdenken nun nicht unbedingt erforderlich und Vorraussetzung ist, wird zufrieden sein.

Auch die (wie schon in einigen der anderen Rezensionen hier wieder, – völlig zu Recht bemängelten) phantastischen Elemente, – das beginnt nur mal beispielsweise mit der auch hier wieder gezeigten, inzwischen recht bekannten Falschdarstellung von Hörnern an, – bzw. auf den Helmen (nur weil hier mal ein paar Historiker den Fehler machten, nach Grabfunden zusammen mit Waffen und Ausrüstungen darauf zu schließen), Rüstungen bzw. Metallschilden. Die hier selbst die einfachsten Krieger noch tragen. Bis zur auch immer wieder gern so gezeigten dummen, primitiven und grobschlächtigen Art dieser Menschen, befriedigen eher die Ansprüche solcher Zuschauer wie vom "Herr der Ringe".

Und zuletzt (allerdings war dies in erster Linie mehr mein subjektiver Eindruck), die Darstellungen des den Ziehvater spielenden Akteur’s, die mich stark an "der letzte Mohikaner" (die Verfilmung mit Daniel Day Lewis) erinnert haben. Oder eben die gezeigten Leistungen von Clancy Brown ("Highlander" – Teil 1) bzw. Ralph Möller ("Universal Soldier", "Gladiator"), – der ja schon bereits in "Islandic Warrior" Gelegenheit hatte, sowas zu üben. Und hier noch besser rüberkommt. Ob der gesprochene Dialekt dabei wirklich korrekt ist oder nicht, stört mich persönlich, – habe zuwenig Info’s darüber, dabei nicht allzu besonders.

Contra – Gründe ,- und bzw. ebenfalls auch rein subjektive Ansichten …

Natürlich diese einseitigen, wie auch reichlich geschichtsverfälschenden Darstellungen der Nordmänner, – umgangssprachlich schlicht "Wikinger". Wobei zwar bekannt ist, das diese wirklich dort in Nordamerika und auch in Neufundland zu dieser Zeit gelandet sind und / oder noch gesiedelt haben. Allerdings, ob eine wirtschaftliche Ausbeutung, – oder gar eine "Übernahme" des "Mutterlandes" o.ä. wirklich jemals, so wie hier gezeigt, stattgefunden oder auch nur wenigstens geplant gewesen war, bleibt reine Spekulation. Gut ein halbes Jahrhundert darauf mit dem Eintreffen der Europäer sah das ganze schon anders (folgenreicher) aus.

Auch gibt es begründete Theorien (deshalb weiter oben die Angabe dieses Mythos und auch in Verbindung mit den Atlantis bzw. Osterinsel – Sagen), das selbst die Wikinger, – von den Ureinwohnern mal ganz abgesehen, nicht die ersten Eindringlinge dort waren, sondern nochmal gut 1000 – 1500 Jahre zuvor bereits Phönizier. Naja, wie auch immer, das alles gehört eigentlich garnicht hierher, wurde auch nur mal eher nebenbei angegeben, falls (beim ansehen / leihen des Filmes) Neugierde, Fragen und gestiegenes Interesse aufgekommen ist.

Also (Fazit) zum Kauftip, – jedenfalls mehr für Fans solcher Sachen nur geeignet, ansonsten auch noch als Ausleihtip ganz vorbehaltlos zu empfehlen.

– / –

http://de.wikipedia.org/wiki/Leif_Eriksson

http://de.wikipedia.org/wiki/Vinland-Karte

http://de.wikipedia.org/wiki/Besiedlung_Amerikas

http://de.wikipedia.org/wiki/Indianer_Nordamerikas

http://de.wikipedia.org/wiki/Entdeckung_Amerikas_1492

http://de.wikipedia.org/wiki/Entdeckung_Amerikas

Savage, Oliver Gruner, Jennifer Grant, Avi Nesher

ein alter VHS – "Insider" Film (der nun auch auf DVD verfügbar ist)

Und … um auch zuerst einmal vorweg etwas dazu anzugeben: lediglich der Alternativ – Titel hier auf dem Cover dieser DVD hat wirklich ganz wenig mit dem tatsächlichen Inhalt der Handlung zu tun. Impliziert er doch, und vor allem für jeden, dem der Film noch nicht bereits bekannt ist, hier ist die Geschichte in einer sehr fernen Zukunft angesiedelt. Was allerdings, inzwischen, nun nicht mehr "so" der Fall zu sein scheint.

"Savage" (also auf deutsch etwas frei übersetzt = Rächer/Vergelter) sagt hingegen eigentlich bereits alles wichtige, in nur einem Wort die allgemeine Rahmenhandlung damit versinnbildlicht, darüber aus. Zur Story: der Anfang ist zunächst mal etwas verwirrend gemacht und könnte auch stark an "Kill Bill" erinnern. Völlig ohne besonderen, ersichtlichen Grund dazu gibt es ein Massaker an einer friedlichen Familie. Als einziger überlebt der Vater dieses Blutbad, und liegt daraufhin, – völlig paralysiert, für zwei Jahre in einem Krankenhaus.

Dann erwacht er durch unlogisch erscheinende Umstände aus dieser Art "Halb – Koma", – das Fernsehprogramm wechselt spontan den Kanal und es werden Lieder gespielt, die in ihm, – dh. so, das er sich offenbar dadurch an seine Familie erinnert, etwas "auslösen". Später kann er beinahe "leichtfüßig" von dort fliehen, – also, nicht wie bei "Kill Bill", mit der bei so langer Bettlägerigkeit verbundenen Erschlaffung der Muskeln. Er kommt nach und nach wieder zu Kräften, verwildert aber in der freien Natur zusehens und findet Unterschlupf in einer urzeitlichen Felsenhöhle ganz in der Nähe seines ehemaligen Hauses.

, – später wird noch geklärt, das sich in eben dieser Höhle eine von Aliens hinterlassene Maschine befand, die es möglich macht, Lebewesen vollständig zu digitalisieren, – und seine Weigerung, dieses Grundstück zu verkaufen, der Anlass für das Attentat auf ihn und seine Angehörigen war , –

Dort "erscheint" ihm eines Tages zuerst seine tote Frau mit der Bitte, sie zu rächen. Und kurz darauf der alleinige Hauptverantwortliche des grausamen Verbrechens, der ihn verhöhnt. Seine ohnenhin schon bereits vorhandene Wut steigert sich dadurch nochmals, und so bedarf es nur noch einer weiteren, – kurzen "Nachbehandlung" seitens der (in unserer "Welt" entkörperlichten, daher rein physisch machtlosen) Aliens, – mit der seine Reflexe bzw. körperliche Kondition extrem verstärkt werden. Um ihn schließlich so ganz in eine rasende Kampfmaschine zu verwandeln.

Noch mehr soll bis hierhin noch nicht weiter verraten werden, – vielleicht nur noch ***soviel*** dazu: sicherlich ist das ganze auch "nur" ein typischen Film der "Kategorie C". Was ja eben schon bereits durch den einzigen, noch halbwegs bekannten Darsteller hier, – Oliver Gruner, auch für jeden, – diesen Film noch "ungesehenen" deutlich wird.

Was aber dabei, – und vor allem für Leute, die bereits selbst ein besonderes Interesse an dieser "Idee" aufweißen, das durchaus nur empfehlenswerte sein wird, ist, – das hier eine noch nicht vielen, neben der Schöpfungslehre und Evolutionsgeschichte natürlich, ausführlicher bekannte "3. Alternative" recht informativ, – sowie evtl. dadurch neugierig machend einbezogen wird.

Die Rede ist nun, – dh. in dem bereits oben festgehaltenen Zusammenhang, – von einer manchmal sehr umgangssprachlich so benannten "Prä – Astronautik" (siehe dazu die Publikationen z.B. von Erich von Däniken).

Also der Theorie, basierend auf immer wieder zunächst stutzig machenden Funden von überhaupt nicht in ihre zuerst dadierten Zeitperioden "passenden" Artefakten und auch der – daraufhin – reinen, – eben nur möglichen, – geschlußfolgernden Hypothese über eine sehr hochentwickelte, vorgeschichtliche Zivilisation.

Und dabei auch bedeutend fortschrittlicher als alles, das uns bis heute bekannt ist. Eine Kultur, die entweder (a) und ausschließlich vom Menschen selbser ausgegangen ist oder (b), – vielleicht auch (un)wahrscheinlich(er) mit "fremden Hilfe von außen", – also durch Aliens.

Naja gut, – wie auch immer, solcherlei weitgehenden Spekulationen sind und waren ja auch garantiert nicht der Zweck dieses Film’s, sondern dabei nur ein allemal noch vorhandener, – wenn eben auch nur lediglich kurzweiliger Unterhaltungswert. Es bleiben trotzdem die Hinweise darauf, weil hier nicht nur irgendwelche bereits x – mal besser gemachte Erzählmuster lediglich etwas "billiger" gedreht wurden.

Sondern eine zum nachdenken darüber anregende oder wenigstens, – in gewisser Weise, auch noch höchst "originelle" Story hier ausreichend genug vorhanden ist … die sich ja für’s 1x anzuschauen bestimmt echt mal lohnt (und das nicht nur für SF – Fans).

– / –

Titel: Savage – die Legende aus der Zukunft

Darsteller: Olivier Gruner, Jennifer Grant, Kario Salem, Kristin Minter, Sam McMurray, Herschel Sparber, Tom Schanley, Michael Cudlitz, Luke Askew, Maria von Hartz, Victoria Morsell, Jordan Stuart, Paulo Tocha, Moon Jones, John Henry Whitaker

Regie: Avi Nesher
Genre: Action
FSK: FSK ab 18
Indiziert: nein
Laufzeit: 99 Min.

Sprachformate: deutsch: Dolby Digital 5.1, – deutsch: Dolby Digital 2.0 Surround
Originaltitel: Savage
Bildformat: 16:9 (1.78:1) anamorph
Extras: Trailer von anderen Filmen
Kapitel- / Szenenanwahl

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Hintergrundinformationen
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Produktion: USA 1995
Anbieter: Planet Media Home Entertainment