Die verrückstesten Filme aller Zeiten

So, wie der Titel schon sagt könnt ihr hier mal die Filme reinschreiben wo ihr gesehen habt die total behindert, krank, sinnlos, unnötig und verrückt sind. :thumbsup:

Auf jeden Fall hab ich für mich eins gelernt, denn immer wenn man denkt es geht nicht schlimmer, ratet was kommt :D NOCHHHH VIIIIEEEELLLL SCHLIIMMMMEERRRE Filme. Filme bei denen man mehr verblödet als beim Fernsehprogramm, was theoretisch schon unmöglich ist :dash: :crazy:

Bin gespannt auf eure Erfahrungen

Gruß UD

Meine schlimmsten :

– Planet Terror
– The Devils Tomb
– Pulp Fiction
– Alien versus Ninja
– Mars Attack
– Staplerfahrer Klaus
– Braindead

Aber das mit Abstand krankeste war auf jeden Fall " FEAST 1 bis 3 " , ich hab schon vieles gesehen aber das ist der absolute Hammer !!! :lol:

Leon – der Profi, Nikita (Luc Besson, DVD’s)

Leon – der Profi, Director’s Cut, Langfassung, – ein Film, der unvergesslich bleiben wird

Möchte hier nicht weiter über die Handlung schwadronieren. Oder mich wiederholt in völlig unötigen Lobhudeleien ergehen, – nur soviel dazu. Kann hier nur jedem, – dh. der diesen Film noch in der alten (und somit, leicht gekürzten VHS – Fassung) Version besitzt, nur den wirklich gut gemeinten Ratschlag geben, über seinen Schatten zu springen und sich diesen Film nochmals als Director’s Cut hier auf DVD nach zu kaufen.

Diese neue Version ist nicht unbedingt, okay, etwas, aber nicht viel, reicher an Actionszenen geworden, – auch gibt es kein bis jetzt noch nicht bekanntes gewesenes alternatives Ende o.ä., – aber es ist für das Verständnis dieses Filmes doch viel umfassender, sich nun von den erweiterten Szenen unterhalten zu lassen.

Die Charaktere z.B. werden nun viel besser heraus gearbeitet. Leon wird nun eindeutig menschlicher und dadurch noch symphatischer. Allerdings auch unvorsichtiger, – somit verletzlicher. Und Matilda beginnt sogar, sich jetzt eindeutig ernstere Wesenszüge anzueignen. Ferner wird dadurch das gleich gebliebene tragische Ende noch um einiges trauriger. Ein hier öfter’s vorgebrachten Vorwurf auf eventuelle Inzest – Andeutungen ist nicht unbedingt nachvollziehbar.

Nur, wer auf, machmal eher überflüssige, Extra’s steht, sollte sich unbedingt diese Doppel – DVD kaufen. Bei der ständigen Gefahr, sich damit evtl. mal wieder auch eine verbesserte, – neu aufbereitete Tonspur einzufangen. Ansonsten, – wem es also nur auf den reinen Hauptfilm ankommt, dann ist auch die Single – DVD Auflage hierfür vollkommen ausreichend.

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Nikita, Steelbook, – mehr für anspruchsvolle Sammler empfehlenswert

Dieser Film ist natürlich absolut klasse. Schon wegen deutlich höheren seines Alters (Produktionsjahr 1990). Und auch deshalb, – wie letztens in seinem neuesten Streifen, – Angel – A, 2005, deutlich zu sehen war, da nicht jeder Luc Besson Film automatisch gut sein muß.

Allerdings ist, da es ja noch keine neue, erweiterte Fassung des Hauptfilm zu geben scheint, schon fraglich, – ob man sich nun unbedingt diese Box hier allein deshalb, – z.B. wegen den Extras, und, angeblich immer mit besserer Tonspur, kaufen sollte. Es sind ja, – bekanntermaßen, leider oft recht grausige solcher DVD – Neuauflagen von verhunzten Filmklassikern im Umlauf.

Auch mehr nur wegen der zugegebenermaßen optisch ansprechenderen Verpackung kann es nicht wirklich ausschließlich zum Kauf empfohlen werden. Vor allem, – wenn auch genau so gut die einfache DVD – Version hier, die gibt es dann zwar nur mit Mono / Stereo, – allerdings, dafür ist es aber eben die "gute" Tonspur, eigentlich vollkommen ausreichen sollte.

Der Film selber ist jedenfalls ein frühes Meisterwerk. Und natürlich um Längen besser als das US – Remake "Codename Nina" davon, – ganz egal, ob in der FSK 16er oder 18er Version. Besonders gut gefallen mir hier persönlich natürlich diese, leider nur spärlichen, Szenen mit Jean Reno gegen Ende des Film’s – Zitat: "Viktor, Reinigungsmann" …

… wobei ich immer wieder den Eindruck bekomme, das er als Schauspieler, – und der Regisseur natürlich ebenfalls, hier schon die Idee zu seiner späteren "Leon – der Profi" Rolle angelegt hatten. Sie aber eben noch nicht ganz ausgereift war. , – UPDATE: wie inzwischen ganz offiziell nachzulesen ist – z.B. über Wikipedia – lag ich damals schon mit meiner Vermutung richtig.

Fazit: unbedingt kaufen, dh. die alte Single oder eben halt diese neue Doppel – DVD Auflage hier, – welche Version, kann dabei ruhig jedem selbst überlassen bleiben.

Empfehlenswert sind und bleiben also beide Filme. Ob man sich aber die BD, das Steelbook, oder eben nur die einfachere DVD – Auflage holt, – dh. bei "Leon – der Profi" natürlich nur die verlängerte Version, muß halt jeder für sich selbst entscheiden.

Talk Radio (Eric Bogosian, DVD)

Talk Radio (DVD), – Oliver Stone’s unbekannteres frühes "Meisterwerk"…

Als ich in meiner Jugend diesen Film zum ersten Mal im Fersehen sah, hatten mich zuerst nur die sarkastischen Dialoge "gereizt" bzw. amüsiert. Erst zum Schluß hin, mit dem unvermeidlichen tragischen Ende, begann sich mir dann langsam die Handlung vollkommen zu erschließen.

Unbedingt (weil zu allen Zeiten hochaktuell, – die Geschichte hat dies leider nur zu oft bewiesen) zum nachdenken regt auch ein Zitat dieses Films an: "wenn irgendwann mal etwas in eurem Leben schiefläuft, dann setzt ihr euch nicht etwa hin und tut vielleicht mal was dagegen … nein, es ist ja viel bequemer, einfach jemand anderen dann die Schuld dafür zu geben". Solche Sätze fallen hier häufiger und lassen somit für jedermann ganz persönliche Parallelen zu.

Seit diesem Erlebnis verfolgte ich jede Wiederholung im Free – TV und legte mir auch so bald wie möglich die VHS Fassung zu. Die Warterei bzw. alle Hoffnung, seit es das Medium DVD gibt, nur auf diesen Film hier begann ich irgendwann frustriert aufzugeben.

War "Platoon" bei allem Realismus und entgegen der üblichen klischeehaften, – eben hollywood – gerechten Darstellungen dann doch noch etwas zu moralisch – verbrämt geraten und hat "JFK-Tatort Dallas", – dh. wenn auch mit einem gewissen Anspruch es nicht wirklich geschafft zum ernsthaften nachdenken anzuregen, trifft einen "Talk Radio" gänzlich unvorbereitet wie ein Vorschlaghammer tief in die Magengrube.

Endlich ist nun dieser Höhepunkt der wirklich guten Oliver Stone Filme (vergleichbar höchstens noch mit z.B. "Salvador") käuflich zu erwerben. Und ich kann ihn nur jedem nicht gerade "übersättigten" Cineasten (sofern er nicht sowieso schon genau solange darauf wartet) nur sehr ans Herz legen.

Wie "verraten" (hier speziell die Eingangsszene dieses Film’s) von Costa Gavras basiert dieser Film z.T. – mehr oder weniger – auf einer wahren Begebenheit (dem feigen und heimtückischen Mord an einem von seiner Hörerschaft ebenso geliebten wie gehassten, – jüdischen Radiomoderator … wodurch sogleich politische Motive nahegelegt wurden). Und er hat ebenso auch bis heute nichts von seiner wirklich "aufrüttelnden" Aussagekraft verloren.

Wenn die Figur des Hauptdarstellers mit dem populärer klingenden Namen "Barry Champlain" (erschreckend realistisch gespielt von Eric Bogosian, – der sich seine Rolle selber auf den Leib schrieb) in seiner mitternächtlichen Radioschow "Night Talk" seine meist bigotten, rassistischen, – völlig durchgeknallten und manchmal einfach nur total abartigen oder schlicht verhaltensgestörten Anrufer gleich reihenweise verbal attackiert oder auch ganz offen bloßstellt … und sich so die Agressionen immer weiter steigern (nicht ganz zu Unrecht wurde hier der Alternativtitel "Worte – die töten" zutreffend gewählt) … läßt sich das Gefühl einer Gänsehaut beim Betrachter nie ganz unterdrücken.

Auch die Kehrseite solcher Blitzkarrieren (in Rückblenden auf sein früheres Leben wird diese Figur als mehr oder weniger "begabter" bzw. ambitionierter Herren – Garderoben Verkäufer mit dem Namen Barry Golden gezeigt, – der eher zufällig mit seiner vorlauten Art fürs Radio "entdeckt" wurde), – das Barry durch diverse Affären seine bis dahin treu ergenene und ihn tatkräftig unterstützende Frau vertreibt … die sich daraufhin einem anderen zuwendet und er selbst nun,weil auf sich allein gestellt total verloren, ein eher loses Verhältnis mit seiner bedeutend jüngeren Assistentin beginnt.

Als seine Ex – Frau ihm aber später kurz vor einem möglichen Nervenzusammenbruch zu verstehen gibt, da sie zu ihm zurück möchte, stößt er sie genau so zurück wie seine ihn immer mehr bedrängenden Zuhörer.

Die gebrochene Hauptfigur ist also buchstäblich "gefangen" in seinem selbst zugelegten Image, das nicht unbedingt besser als das etlicher seiner Fans ist (Zitat: "ich verlange von euch Aufrichtigkeit, – obwohl ich selbst ein Heuchler bin … ich klage dieses System an und bin doch mit ihm verheiratet"). So das einem der Schlußakt der Story hier sogar (obwohl das jetzt vielleicht sehr "krass" klingen mag) beinahe noch direkt "befreiend" vorkommen könnte !?

Wo "Good Morning Vietnam" sich noch bedeutender zurückhielt und später "hart auf Sendung" nochmal versuchte nachzulegen, trifft dieser Film hier viel eher (und bei aufgeschlossener, unvoreingenommener Betrachtungsweise, – auch viel "schmerzhafter") den wunden Punkt. Und nimmt den Zuschauer mit auf eine Geisterbahnfahrt der Emotionen, bei der er am Ende froh ist, wieder aussteigen zu können, – die er aber so schnell nicht wieder vergessen wird.

Fazit: wem anspruchsvolle Filme abseits vom gängigen Mainstream besonders zusagen und wer gerne über "tiefschwarzen Humor" lacht (wobei dann später irgendwann dieses Lachen unweigerlich im Hals stecken bleiben wird), dem sei hier der Kauf nur wärmstens zu empfehlen.

König der Fischer / Good Morning Vietnam (Robin Williams)

König der Fischer (DVD), – nur noch mit vielleicht "12 Monkey’s" vergleichbar …

… jedenfalls, – was die oft gleichzeitig tragischen wie komischen Elemente dieses Film’s betrifft.

Und noch ein ganz "typischer“ Terry Gillam Film mit allerlei Symbolsprache, vielen Andeutungen und reichlich Verwirrungen, der sich den meißten Zuschauern (wie häufig bei Filmen von diesem Ausnahmetalent) wschl. erst nach mehrmaligen ansehen völlig erschließen wird. Nur die hier noch mehrmals gezeigte Kasperle Holzpuppe wird dabei wohl auf ewig ein Mysterium bleiben.

Die zu Anfang gezeigte Kehrseite von Ruhm und Erfolg, – wenn die Figur des Radio Starmoderators Jack Lucas (großartig in seiner zwiespältigen Art dargestellt von Jeff Bridges), der unbedachterweise durch seine zynischen Kommentare einen gestörten Psychopaten zu einem Mord bringen wird … und sich in den darauf folgenden Jahren hoffnungslos dem Alkohol zuwendet, läßt gewisse (dh. möglw. auch so gewollte) Parallelen zu Oliver Stone’s "Talk Radio" aufkommen.

Gerade als er schon mit seinem Leben abgeschloßen hat, wird er bei seinem eher schiefgelaufenen Selbstmordversuch dann ausgerechnet durch den völlig überdrehten Obdachlosen Parry "gerettet".

Von dem sich nachträglich erweist, das er nicht immer verrückt war (in Rückblenden wird dieser als erfolgreicher Yuppie gezeigt), sondern eines der Opfer des durch ihn stellvertretent verursachten Amoklaufes ist.

Bei allem Zynismus doch angetrieben durch seine Schuldgefühle Parry gegenüber, beginnt Jack sich gezwungenermaßen um ihn zu kümmern und hilft ihm dabei eher unfreiwillig bei seiner völlig absurden "Mission", der Suche nach dem heiligen Gral, – mitten in New York.

Robin Williams Darstellungen des gebrochenen "Ritters", – für den der Wahnsinn einfach nur eine Fluchtmöglichkeit vor seinem traumatischen Erlebnis ist, – das ihn aber immer wieder einholt, sind wunderbar komisch und gleichzeitig ebenso ergreifend anzusehen … und sie ist wohl mit eine der besten, schauspielerischen Leistungen seiner ganzen Karriere.

Auch die anderen,kleineren Nebenrollen wurden hier sehr gut besetzt und machen diesen Film somit zu einem unvergesslichen Erlebnis, das ebenso wie "Time Bandits" in jede gute Sammlung gehören sollte, – Kauf, – und Ausleihtip.

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Good Morning Vietnam (SE), – ein wirklich lustiger Film mit einer sehr traurigen Botschaft …

Einer der wenigen Filme, die zu Recht den Begriff "Anti-Kriegsfilm" verdienen. Durch Robin Williams hier wunderbar eher naive, – total respektlose Art der Darstellungen und die tragischen Kernaussagen, – das Krieg nun einmal nicht den Charakter der Menschen besser macht. Sowie die offen gezeigten ironische Seitenhiebe auf sturen Bürokratismus und alles umfassende Propagandaversuche jedem nur dringend zu empfehlen.

Wenn die Titelfigur in seinen schnodderigen Versuchen, – den einfachen (zumeist sehr jungen) Soldaten an der Front mit guter Unterhaltung den Schrecken und Irsinn des Krieges etwas erträglicher zu machen, – fast bis zur Selbstaufgabe sein bestes gibt und in seiner ziemlich idealistischen Sichtweise immer möglichst nur das beste in seinen (dh. den wenigstens noch "normal" gebliebenen) Mitmenschen sehen will, schwankt der geneigte Zuschauer dabei häufiger zwischen lachen und weinen.

Ausgerechnet (die wohl unbestreitbar emotional fesselnste Passage des Film‘s) den unvergeßlichen Louis Armstrong Song "wonderful World" hier mit ungeschönten Kriegsbildern visuell zu unterlegen, dürfte hinter noch lange anhaltend im Gedächtnis eines jeden nicht total "übersättigten" Cineasten hängen bleiben.

Unbedingt zulegen, – zwar nicht ganz so realistisch wie "Talk Radio" von Oliver Stone, wobei hier bei genauerer Betrachtungsweise aber auch ebenso gewisse Parallelen gezogen werden könnten, – aber mit Sicherheit ein ebenso aufwühlender Film und ein klares muß für jede bessere DVD Sammlung.

Cloud Atlas?!

Na wie Findet ihr den Film?
Muss sagen der Film hat einfach den Titel bester Film des Jahres verdient.
Gute Schauspieler,Richtig geile Story (Die auch am anfang sehr verwirrend ist <.<) und Dazu ne richtig gute umsetzung !

Was haltet ihr von dem Film?

MFG